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Pflanzen im Garten

Neues Gemüse pflanzen

Jungpflanzen können je nach Sorte und Witterung bereits ab April ins Freilandbeet. Welche Voraussetzungen benötigen sie für ein gutes Wachstum? Was ist beim Einpflanzen wichtig?

Ausreichend Licht, Luft, Wasser und Erde sind unentbehrlich für Blumen und Pflanzen. Genau wie der Mensch benötigen sie für Gesundheit und Wachstum zudem eine ausgewogene, regelmäßige Ernährung. Sonst kann es zu Mangelerscheinungen und Schädlingsbefall kommen. 

 

Tipp 1: Pflanzen abhärten

Tipp 1: Pflanzen abhärten

Im Gewächshaus oder im Haus vorgezogene Setzlinge müssen vor dem Einpflanzen erst an die kühleren Außentemperaturen gewöhnt werden. Sorge daher 8 bis 10 Tage vorher für eine gute Belüftung oder stelle die Jungpflanzen im Haus an einen kühleren Standort. Empfindlichere Sorten wie Tomate, Paprika oder Porree vertragen dabei bis zu 15 Grad, bei robusteren Sorten dürfen es 10 Grad sein.


Tipp 2: Standort wechseln
Neues Gemüse pflanzen

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Tipp 2: Standort wechseln

Gemüse wird unter anderem in Stark-, Mittel- und Schwachzehrer unterschieden. Starkzehrer entziehen dem Boden beim Wachstum viel Stickstoff. Außerdem benötigen sie mehr Nährstoffe und Dünger. Damit der Boden gleichmäßig genutzt wird und sich erholen kann, solltest du am besten regelmäßigen Fruchtwechsel auf den Beeten einplanen. Das heißt: Auf Starkzehrer folgen im nächsten Jahr Mittelzehrer, darauf Schwachzehrer. Dann beginnt der Pflanzzyklus von vorne. Grundsätzlich zu empfehlen ist eine regelmäßige Kontrolle der Bodenbeschaffenheit. Mit Hilfe einer Bodenanalyse kannst du klären, welchen Nährstoffbedarf dein Boden hat und entsprechende Dünger zugeben.

Starkzehrer: Kohl, Lauch, Sellerie, Gurken, Kürbis, Tomaten.
Mittelzehrer: Spinat, Zwiebeln, Salat, Möhren.
Schwachzehrer: Bohnen, Erbsen, Salat, Radieschen.
Ausnahme: Tomaten können einige Jahre an der gleichen Stelle wachsen.


Tipp 3: Sorten kombinieren

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Tipp 3: Sorten kombinieren

Einige Gemüsesorten ergänzen sich durch bestimmte Eigenschaften bei der Abwehr von Krankheiten oder Schädlingen. Sie können sich in direkter Nachbarschaft auch günstig auf Ertrag und Qualität auswirken. Andere Sorten haben hingegen einen eher ungünstigen Einfluss auf bestimmte Nachbarpflanzen. Informiere dich daher vorher über gute Pflanzkombinationen und stelle die Beete entsprechend zusammen. Denn eine durchdachte Mischkultur kann förderlich für die Ernte sein.

Gute Nachbarn sind beispielsweise Knoblauch und Erdbeeren, denn Knoblauch schützt die Früchte vor Pilzkrankheiten. Zwiebeln und Möhren bewahren sich gegenseitig vor Möhren- und Zwiebelfliegen und Dill soll den Geschmack von Möhren positiv beeinflussen. Es gibt auch Beispiele für schlechte Kombinationen: Kartoffeln sollten nicht in unmittelbarer Nähe zu Tomaten wachsen, da ein möglicher Krautfäulebefall von einer auf die andere Sorte übergreifen kann.


Tipp 4: Boden vorbereiten

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Tipp 4: Boden vorbereiten

Harke die Beete vor dem Einsetzen gut durch und entferne Unkräuter. Ein aufgelockerter Boden speichert das Wasser besser. Er darf jedoch beim Pflanzen nicht zu feucht sein. Ist er es doch, arbeite etwas fein gesiebten Kompost und Steinmehl unter und lasse ihn noch etwas abtrocknen.


Tipp 5: Pflanzen einsetzen
Neues Gemüse pflanzen

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Tipp 5: Pflanzen einsetzen

Ein kleines Loch ausheben, in das du den Wurzelballen der Pflanze einsetzst und dünn mit Erde bedeckst. Dabei die Erde seitlich und oben gut andrücken. In der dabei entstehenden Vertiefung um das Gemüse kann sich später das Gießwasser sammeln. Es versickert nicht großflächig, sondern erreicht direkt den Wurzelbereich. Eine zusätzliche Mulchschicht auf dem Beet verlangsamt das Ausbreiten von Wildkräutern und sorgt dafür, dass die Erde länger Feuchtigkeit speichern kann.


Tipp 6: Wässern

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Tipp 6: Wässern

Feuchte die Wurzelballen der Pflanzen gut an, bevor sie in die Erde kommen. Am besten die Wurzeln einmal kurz in Wasser tauchen. Nach dem Einsetzen noch einmal vorsichtig die Erde mit einer Gießkanne ohne Aufsatz gießen (nicht auf die Blätter) und ein wenig trockene Erde darüber rechen.

Praxis-Tipp
Der richtige Abstand

Der richtige Abstand

Brokkoli: Pflanzabstand ca. 60 cm

Kohlrabi: Pflanzabstand ca. 30 x 30 cm. Pflanzen bis zu den Keimblättern einsetzen. 

Kopfsalat: Reihenabstand etwa 30 cm, Abstand innerhalb der Reihe etwa 25 - 30 cm. Pflanze nicht zu tief einsetzen, damit Luft unter die Blätter gelangen kann.

Porree: im Abstand von ca. 15 - 20 cm und in Reihen von ca. 40 - 60 cm einsetzen. Wurzeln und Blätter dabei etwas einkürzen und die Pflanzen in etwa 15 - 20 cm tiefe Löcher senkrecht in den Boden setzen. Es sollte dabei keine Erde in die Blattachseln fallen.

Radieschen: Abstand in der Reihe ca. 8 – 12 cm, zwischen den Reihen ca. 10 cm.

Steckzwiebeln: (bereits ab April) ca. 10 cm tief in die Erde setzen, in der Reihe ca. 10 cm Abstand und zwischen den Reihen ca. 20 cm Abstand halten.

Tomaten: Dürfen erst ab Mitte/Ende Mai ins Freie, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. Pflanzabstand: ca. 50 – 60 cm.

Zucchini: Nach den Eisheiligen ins Freie pflanzen, dabei nicht zu dicht einsetzen, Abstand zwischen den Pflanzen: ca. 80 cm.

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