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Pflege- & Gartentipps

Der Dünger macht's!

Wenn es heiß ist, lassen wir es lieber langsam angehen. Aber die Pflanzen in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten brauchen Wasser. Damit sie kräftig allen Widrigkeiten standhalten, sollten sie zudem regelmäßig mit Nährstoffen "gefüttert" werden.

Willst du keine schweren Gießkannen schleppen, um den Kampf gegen die Dürre im Beet und Balkonkasten aufzunehmen, helfen teil- oder vollautomatische Bewässerungssysteme. Besonders trockene Sommer wie der vergangene lassen hier die Kassen klingeln – außerdem hat es den entscheidenden Vorteil, aus der ewigen Spirale des nachbarschaftlichen Gießens während der Urlaubszeit herauszukommen.

Außerdem wird bei einer Tropfbewässerung die Erde nicht nur gleichmäßig durchfeuchtet und jede Pflanze punktgenau versorgt, auch der Wasserverbrauch wird im Rahmen gehalten, da die Verluste durch Verdunstung gering sind. 

Wirkt sofort:
 Flüssigdünger im Gießwasser
Pflanzen düngen gießen Zitrone

Foto: Neudorff

Wirkt sofort:
 Flüssigdünger im Gießwasser

Viele denken an Wassermangel, wenn sie vergilbte Blätter entdecken. Fehlende Nährstoffe können aber ebenfalls hellgrün verfärbte oder eingetrocknete Blätter verursachen. Eisenmangel zeigt sich an hellgrünen bis gelblichen Verfärbungen der jungen Blätter, die Adern bleiben jedoch grün. Stickstoffmangel verursacht an den älteren Blättern mehr oder weniger einheitliche gelbe Verfärbungen.

Richtig smart wird es aber eigentlich erst dann, wenn die Pflanzen nicht nur automatisch gegossen, sondern auch gedüngt werden. Für den klassischen Hausgarten, in dem unterschiedliche Pflanzenarten mit ihren jeweiligen Bedürfnissen dicht zusammenstehen, empfiehlt sich dafür ein flüssiger, mineralischer Volldünger. Er sollte die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium in einem ausgewogenen Verhältnis enthalten.

Auf Terrasse und Balkon 

Vor allem Pflanzen, die auf Balkon und Terrasse in Kästen, Kübeln, Töpfen und Tischhochbeeten wachsen, sind für die regelmäßige Versorgung mit Flüssigdünger dankbar. Denn anders als in der Natur bzw. im Beet gibt es in der begrenzten Erde nur wenig Nährstoffe, die sie sich holen können. Die müssen von außen kommen. Flüssiger Volldünger wirkt schnell, weil die Mineralien und Spurenelemente von den Wurzeln der verschiedenen Gewächse sofort aufgenommen werden können. Also: Einmal die Woche  ins Gießwasser damit!

Das funktioniert übrigens so am besten: Die Gießkanne zunächst nur zur Hälfte mit Wasser füllen, dann den Flüssigdünger zugeben und zum Schluss das restliche Wasser aufgießen.


Blattdüngung

Blattdüngung

Was viele Hobbygärtner nicht wissen: Pflanzen können den Dünger nicht nur über die Wurzeln, sondern auch über die Blätter aufnehmen. Durch das Übergießen der Blätter gelangen die Wirkstoffe ganz unmittelbar an den Ort des Bedarfs. Das ist vor allem sinnvoll, um einen temporären Mangel bei Zierpflanzen zu beheben, etwa wenn bei Kalküberschuss in der Erde oder nach langer Trockenheit Nährstoffe im Boden "festgehalten" werden.

Natürlich wird auch dabei die Düngerlösung nicht direkt über die Blätter geschüttet, sondern im angegebenen Verhältnis mit dem Gießwasser gemischt. 

Wer lieber mit dem Schlauch als mit der Kanne gießt, findet im Handel ein Beimischgerät oder eine Düngebrause, mit der man den Flüssigdünger auch direkt mit dem Gartenschlauch ausbringen kann. Das Wasser vermischt sich je nach eingestellter Dosierung mit dem Düngerkonzentrat. 

Langzeitdünger
Düngen Sticks

Foto: Neudorff

Langzeitdünger

Wer das wöchentliche Düngen schnell vergisst, kann sich auch mit Sticks behelfen: Diese werden einfach je nach Topfgröße in die Erde gesteckt und halten bis zu drei Monate. 

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