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Basteln & Dekorieren

Cool, cooler, Standuhr im Kupferdesign

Tick tack, tick tack – wer wissen will, wie spät es ist, kann sich mit diesem Projekt eine wirklich coole Deko für die Wohnung bauen, die nicht nur optisch etwas hermacht, sondern auch eine sinnvolle Funktion hat. Das Kupfer-Highlight macht die innovative Standuhr zum Designerobjekt!

Schöner als so manches Bild – und diese moderne Standuhr ist nicht nur dekorativ, sondern erfüllt auch noch einen Zweck! Das Beste: Sie macht richtig viel her, ist aber wirklich nicht schwer nachzubauen!

Material- und Werkzeugliste:

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Material- und Werkzeugliste:

  • Akku-Bohrschrauber
  • Akku-Multischleifer (zum Absaugen des Schleifstaubs ggf. Akku-Handstaubsauger inklusive Schlauch-Aufsatz)
  • Schraubzwinge, Geodreieck, Bleistift
  • Holzbohrer: 3 und 10 mm Durchmesser
  • 2 Multiplexplatten 10 x 50 x 1,2 cm
  • 2 Multiplexplatten 10 x 53,4 x 1,2 cm
  • Sprühfarbe in Schwarz (matt)
  • 2 Altholzbretter: 50 cm Länge, unterschiedl. Breite (gibt es im Baumarkt)
  • 4 Winkel (schwarz): 40 x 50 mm
  • 16 Holzschrauben: 3 x 12 mm
  • 2 Universalschrauben: 4 x 40 mm
  • 1 Kupferrohr: 22 mm Durchmesser, 50 cm Länge
  • 2 Korken
  • 1 Quarzuhrwerk: Schaft mind. 31 mm
  • 1 Zeigerset: Länge: 135 / 100 mm
  • Schleifpapier: 120er, 240er Körnung
  • Express Holzleim
  • Papier zum Abdecken/Unterlegen
  • Kreppband
  • Ggf. Mundschutz

01. Loch anzeichnen und bohren

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01. Loch anzeichnen und bohren

Auf einer der kürzeren Multiplexplatten (10 x 50 cm) das Loch für das Kupferrohr mit einem Abstand von 17 cm zur Kopfseite sowie 3 cm zur langen Seite einzeichnen.

Anschließend die beiden kurzen Platten bündig übereinanderlegen und mit Schraubzwingen fixieren. Mit dem 3-mm-Holzbohrer an der zuvor eingezeichneten Stelle ein Loch durch beide Platten gleichzeitig bohren.


02. Rahmen verleimen

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02. Rahmen verleimen

Nun alle vier Platten bündig zu einem Rahmen zusammenleimen. Dabei müssen sich die vorgebohrten Holzteile passend gegenüberliegen. Die verleimten Ecken mit Kreppband fixieren und trocknen lassen.
Alternativ kannst du auch den Nageltrick anwenden, bei dem zwei Drahtstifte ohne Kopf zwischen den beiden zu verleimenden Teilen für Halt sorgen, oder den Rahmen (dann sichtbar) verschrauben. 


03. Schleifen


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03. Schleifen


Nachdem der Leim getrocknet ist, die Flächen und Kanten des Holzrahmens zunächst mit dem 120er Schleifpapier, dann mit der feineren Körnung abschleifen. Den Schleifstaub danach gründlich entfernen.

Tipp: Prüfe am besten jetzt schon, ob die beiden Bretter im Used-Look relativ gut in den Innenrahmen passen. Ist es zu spack, entstehen später beim lackierten Rahmen unter Umständen hässliche Macken, wenn die Bretter eingesetzt werden (siehe Schritt 6). 


04. Sprühlackieren


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04. Sprühlackieren


Die Arbeitsfläche großzügig mit Papier auslegen. Den Rahmen von allen Seiten schwarz (oder natürlich in einer Farbe deiner Wahl) ansprühen.


Tipp: Damit der Rahmen dabei nicht mit dem Papier verklebt, benutze kleine Holzklötze oder -leisten als Abstandhalter.

Für ein möglichst ebenmäßiges Ergebnis nach dem ersten ausgetrockneten Durchgang den Rahmen nochmals mit 240er Körnung schleifen und ein zweites oder sogar drittes Mal lackieren. Gute Sprühlacke trocknen in der Regel schnell. Gehe aber nicht zu dicht mit der Dose an das Material, sonst gibt es auch hier Nasen.
Wer nicht sprühen möchte, kann den Rahmen natürlich auch mit dem Pinsel lackieren oder das Holz so belassen, wie es ist.


05. Altholzbrett bohren

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05. Altholzbrett bohren

Auf einem der Altholzbretter für das Uhrwerk ein Loch mittig zu den langen Seiten mit einem Abstand von 15 cm zu einer kurzen Seite einzeichnen und mit dem 10-mm-Bohrer bohren.


06. Bretter mit Winkeln verbinden

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06. Bretter mit Winkeln verbinden

Lege den Rahmen auf die Vorderseite. Von hinten schraubst du jeweils einen Winkel bündig mit einem Abstand von 20 cm zur oberen Kante des Rahmens innen an die Seite. Anschließend das Altholzbrett mit dem vorgebohrten Loch so an die Winkel schrauben, dass die „schöne“ Brettseite nach unten zeigt. Das zweite Altholzbrett mit ca. 3 cm Abstand darunter ebenso befestigen.
Du kannst mit der Positionierung der beiden Bretter aber natürlich nach Belieben spielen!

Achtung: Um das Kupferrohr später hinter die Bretter in den Rahmen schrauben zu können, sollte das Loch für die Uhr möglichst auf der gegenüberliegenden Seite platziert sein (siehe Aufmachermotiv!).


07. Kupferrohr anbringen

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07. Kupferrohr anbringen

Die beiden Rohrenden mit Korken fest verschließen (falls nötig mit einem Cuttermesser passend zurechtschneiden). Anschließend das Rohr im Rahmen einsetzen und von außen durch die vorgebohrten Löcher festschrauben.


08. Uhrwerk einsetzen

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08. Uhrwerk einsetzen

Das Uhrwerk durch die Rückseite des vorgebohrten Altholzbrettes einschieben und auf der Vorderseite entsprechend der Anleitung verschrauben. Anschließend die Zeiger auf der Vorderseite anbringen. Batterien besorgen, die richtige Uhrzeit einstellen und fertig ist das coole Design-Objekt!

Tipp: Für etwas Abwechslung kann der Rahmen natürlich auch um 90 oder 180 Grad gedreht aufgestellt werden. Die Uhrzeiger lassen sich leicht bewegen.

Du stehst auf Kupfer?

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Du stehst auf Kupfer?

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