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Pflege- & Gartentipps

Holzterrasse reinigen und pflegen

Aus der schön glänzenden Holzterrasse wird nach einiger Zeit eine raue, graue und unansehnliche Oberfläche. Mit relativ wenig Aufwand und passenden Produkten schaffst du es aber, in nur drei Schritten aus dem hässlichen Entlein wieder einen schönen Schwan zu machen.

Alles muss neu?
Bei dir hilft weder Reinigung noch ölen, sondern es muss eine komplett neue Terrasse her? Auch nicht so schlimm und für Heimwerker kein Problem!

Anleitungen dazu haben wir natürlich auch:

Schutz nicht nur für die Optik

Schutz nicht nur für die Optik

Die UV-Strahlen der Sonne greifen das stabilisierende Lignin im Holz an, das mit dem Regenwasser allmählich ausgeschwemmt wird. Je nach Holzart beginnt dieser Prozess schon nach wenigen Tagen. 
Erkennbar ist das am Vergrauen der Oberfläche (was viele optisch schätzen), doch können  Pilze, Schädlinge und Feuchtigkeit die Substanz weiter gefährden, bis das Material schließlich fault. 

Deshalb ist ein Schutz obligatorisch, wenn die Terrassendielen lange gut aussehen und stabil sein sollen. Wie viel Pflege benötigt wird, hat mit der Holzart und ihrer Haltbarkeit zu tun: Nadelhölzer wie Douglasie und Lärche brauchen mehr Beachtung als Tropenhölzer wie Bangkirai oder Teak. Die Härte bzw. Dichte des Holzes steht aber in keinem direkten Zusammenhang zu seiner Dauerhaftigkeit! 

Wer nichts tut, muss seine Terrasse umso früher ersetzen! Aber konstruktiv können Sie ebenfalls vorbeugen: Eine Überdachung kann den Pflegeaufwand deutlich verringern. Auch eine gute Unterkonstruktion, die den Erdkontakt der Dielen vermeidet, verlängert entscheidend die Haltbarkeit.

Material & Werkzeuge
Das brauchst du:
Terrasse reinigen und ölen

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Das brauchst du:

  • Holzöl (hier Farbton Bangkirai von Alpina)
  • Terrassenreiniger- und entgrauer
  • Flach- und Flächenpinsel, breit und schmal
  • Rührholz
  • Schraubendreher zum Öffnen der Dose
  • Farbwanne
  • Wurzelbürste / Schrubber
  • Schwammtuch
  • (Einweg-)Handschuhe
01. Dielen reinigen und vorbereiten

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01. Dielen reinigen und vorbereiten

Blütenstaub, Regen und Dreck haben die Bangkirai-Dielen stumpf gemacht. Zunächst
 den groben Schmutz wie Blätter etc. abfegen oder -saugen.
 Dann die Fläche wässern, um das Holz aufnahmefähiger für die Reinigung zu machen.


02. Holz reinigen und entgrauen

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02. Holz reinigen und entgrauen

Den anwendungsfertigen Reiniger direkt aus der Flasche auf einen Schwamm oder Lappen geben und satt auf die Dielen auftragen. Dabei Handschuhe tragen!

Mit einer harten Bürste den Reiniger in Holzfaserrichtung einarbeiten. Nach ca. 15 Minuten die gelösten Verschmutzungen mit harten Borsten oder einem Schleifvlies (keine Stahlwolle!) in Faserrichtung abreiben. Danach die Dielen nochmals abspülen und das Holz trocknen lassen.

Empfohlen werden zwei Tage, das kann aber je nach Temperatur und Wetterlage variieren. Wichtig ist, dass die Dielen vor dem Ölen durchgetrocknet sind.


03. Dielen ölen

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03. Dielen ölen

Neue Dielen solltest du zweimal mit dem unverdünnten Öl streichen. Bei einer Auffrischung reicht ein Durchgang.

Das Öl aufrühren und mit einem Flach- oder Flächenpinsel oder einem fusselfreien Tuch dünn und gleichmäßig auftragen. Nicht zu viel Öl verwenden, sonst musst du überschüssiges Material wieder abnehmen.
Wenn sie mit dem Pinsel erreichbar sind, auch die Stirnseiten, Schnitt- und Seitenkanten der Bretter behandeln.

Nach ca. fünf Stunden kann ein zweiter Anstrich erfolgen, nach zwölf Stunden sollte die Fläche regenfest sein. Willst du sichergehen, betrete die Dielen erst nach einem Tag Wartezeit. Eventuelle (Lösemittel-)Gerüche verfliegen schnell.

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