Foto: wolfcraft

Boden, Wand & Decke

Laminat und Vinyl selbst verlegen

Robust, pflegeleicht und einfach zu verlegen sind beide Böden. Laminat ist meist günstiger, Vinyl dafür für Küche und Bad geeignet.

Buche, Eiche, Ahorn und Kirsche – was auf den ersten Blick wie echtes Holz aussieht, ist auf den zweiten oft Laminat oder Vinyl. Die beliebte Holzoptik wirkt natürlich und verleiht Räumen ein gemütliches Aussehen. Durch das einfache Klicksystem und mit dem richtigen Werkzeug ist das Verlegen ein Kinderspiel.

Wie du Kratzer im Laminat beseitigst, kannst du hier nachlesen.

Laminat: Ein Belag für jeden Raum

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Laminat: Ein Belag für jeden Raum

Robust, preisgünstig, pflegeleicht und einfach zu verlegen: Diese Eigenschaften sprechen für Laminatböden. Deshalb eignen sie sich auch nahezu für jeden Raum, selbst die Auswahl an Oberflächendekoren ist riesig. Achte aber neben Optik auch auf Qualität. Billige Varianten für 5 €/qm sind wenig strapazierfähig und sehen schon nach kurzer Zeit „abgerockt“ aus. Wie belastbar ein Belag ist, lässt sich auf Anhieb nicht erkennen. Du kannst aber anhand der Dicke des Laminats beurteilen, ob es sich um ein hochwertiges oder Billig-Produkt handelt. Eine Panele sollte mindestens sechs, besser acht Millimeter stark sein. Zudem kannst du dich an den Nutzungsklassen orientieren. Je höher die angegebene Zahl, desto robuster und belastbarer der Boden. Dabei sind die Dekorschichten so hochwertig und aufwendig hergestellt, dass der Unterschied zwischen künstlicher Holzoptik und echter Holzoberfläche nur schwer zu erkennen sind.


Welcher Laminatboden für welchen Raum?

Nutzungsklasse 21: Der Laminatboden sollte nur sehr gering, bzw. nur zeitweise beansprucht werden. Gut einsetzbar in Schlaf- und Gästezimmern und privaten Arbeitszimmern.
Nutzungsklasse 22:
 Sinnvoll für Räume, die zwar regelmäßig genutzt, aber normal beansprucht werden, wie zum Beispiel Wohn- und Esszimmer.
Nutzungsklasse 23:
 In stark beanspruchten Bereichen wie Treppen, Fluren und Küchen sollte Laminatboden dieser Klasse verlegt werden.

Durch das Klicksystem kann der Laminatboden einfach und ohne Leim ruckzuck verlegt werden. Diese Verlegeart ermöglicht auch eine leichte Entfernung und problemlose Verlegung in einen anderen Raum. Theoretisch kann er sogar bei einem Umzug in die neue Wohnung mitgenommen werden. Ein Minuspunkt ist die Feuchteempfindlichkeit und der relativ laute Trittschall. Deshalb solltest du unter Laminatböden eine gute Trittschalldämmung einplanen, falls sie nicht schon integriert ist, damit sich der Schall nicht auf andere Räume überträgt und das gute Verhältnis mit deinen Nachbarn weiter bestehen bleibt. Achte dabei darauf, dass sich die ausgerollten Bahnen der Trittschalldämmung nicht überlappen und fixiere die Stoßfugen mit Klebeband.


Vinyl: Die moderne Alternative
Laminat und Vinyl selbst verlegen

Foto: Fotolia/wolfcraft

Vinyl: Die moderne Alternative

Vinyldielen haben seit einigen Jahren den privaten Wohnbereich erobert. Entweder bestehen die elastischen Böden komplett aus dem barfußfreundlichen, robusten und langlebigen Vinylstoff, oder sie sind ähnlich wie beim Laminat aufgebaut: Dann ist eine Vinylschicht auf einer Trägerplatte, meist auf HDF (hochdichte Faserplatte) oder MDF (mitteldichte Faserplatte) aufgebracht. Vinyldielen werden ebenfalls schwimmend verlegt und können jederzeit, zum Beispiel bei Schäden, ausgetauscht werden. Neben dem flachen Aufbau, dem warmen Gehkomfort und der vielseitigen Auswahl an Oberflächen zeichnen sich die Dielen durch eine sehr gute Trittschalldämmung aus. Durch das flexible Material sind sogar täuschend echte Nachbildungen von 3-D-Effekten von Holz- und Steinoberflächen möglich. So lässt sich sogar ein Fliesenboden imitieren.

Statt mit einer Trägerplatte gibt es Vinyl auch aus Vollmaterial. Als selbstklebende Variante mit nur zwei Millimeter Stärke sind Vollvinylböden in Räumen bei Renovierungen einsetzbar, wo nur ein geringer Bodenaufbau möglich ist. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn sich Türen nicht so leicht kürzen oder austauschen lassen. Dafür muss der Untergrund aber komplett glatt und eben sein. Jede Unebenheit oder zum Beispiel Fliesenfugen würden sich durch die dünne Schicht durchdrücken. 
Der größte Vorteil einer Vollvinyl-Diele liegt in der Wasserbeständigkeit, denn anders als Holz quillt Vinyl bei Kontakt mit Wasser nicht auf und kann deshalb problemlos in Bad und Küche verlegt werden.


Der Untergrund
Laminat und Vinyl selbst verlegen

Foto: wolfcraft

Der Untergrund

Bevor du mit dem Verlegen der Dielen beginnen kannst, kontrolliere den Untergrund. Teppich ist ungeeignet und sollte rückstandslos entfernt werden. Auch wenn es grundsätzlich möglich ist, Laminat auf Laminat zu verlegen, solltest du davon absehen. Das Entfernen des alten Laminatbodens bedeutet zwar zusätzliche Arbeit, doch dieser Schritt ist es wert, wenn du dich langfristig an deinem neuen Laminatboden erfreuen möchtest. Laminat auf einen Fliesenboden zu verlegen ist nur sinnvoll, wenn der Fliesenboden eben, rissfrei und keine kaputten Fliesen aufweist. Wird der Boden direkt auf Estrich gelegt, musst du eine spezielle PE-Folie als Dampfbremse auslegen. Unebenheiten mit mehr als drei bis vier Millimeter kannst du mit einer selbstverlaufenden Spachtelmasse ausgleichen. Eine Trittschalldämmung ist unerlässlich, um einen hohen Schallschutz zu erzielen. Achte bei der Auswahl auf vorhandene Gegebenheiten wie leichte Unebenheiten oder eine Fußbodenheizung.

Bei der Verlegung der Dielen sollte ein Mindestabstand von 10 mm zur Wand eingeplant werden, damit sich das Material bei Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen ausdehnen kann. Bei der Verlegerichtung orientierst du dich nach der Hauptlichtquelle des Raumes. Bei mehreren Fenstern „gewinnt“ jenes, welches das meiste Licht in den Raum lässt. Folgt die Verlegerichtung dem Licht, fallen die Fugen weniger auf. Auch kannst du die Raumwirkung positiv beeinflussen. Ein schmaler Raum wirkt größer, wenn die Dielen entlang der kurzen Raumseite verlegt werden.


Die Verlegerichtung
Laminat und Vinyl selbst verlegen

Foto: DIY Academy

Die Verlegerichtung

Bei der Verlegung der Dielen sollte ein Mindestabstand von 10 mm zur Wand eingeplant werden, damit sich das Material bei Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen ausdehnen kann. Bei der Verlegerichtung orientieren Sie sich nach der Hauptlichtquelle des Raumes. Bei mehreren Fenstern „gewinnt“ jenes, welches das meiste Licht in den Raum lässt. Folgt die Verlegerichtung dem Licht, fallen die Fugen weniger auf. Auch können Sie die Raumwirkung positiv beeinflussen. Ein schmaler Raum wirkt größer, wenn die Dielen entlang der kurzen Raumseite verlegt werden.

Sinnvolle Werkzeuge für ein gutes Ergebnis
Laminat und Vinyl selbst verlegen

Foto: wolfcraft

Sinnvolle Werkzeuge für ein gutes Ergebnis

Zum Verlegen benötigst du einen Zollstock, Bleistift, Stichsäge, Hammer, Zugeisen, Schlagholz und Abstandskeile. Für das Zuschneiden der Trittschalldämmung außerdem ein Teppichmesser oder Schere. Kommen noch Fußleisten ins Spiel, brauchst du eine Gehrungslade und Handsäge.

Für mehr Komfort, oder wenn du Böden in mehreren Räumen verlegst, gibt es weitere nützliche Werkzeuge, die dir deine Arbeit erleichterst. 

Laminatschneider

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Laminatschneider

Statt mit einer Stich- oder Kappsäge kannst du Laminat- sowie Vinyldielen bis zu elf Millimeter Dicke mit einem Laminatschneider kürzen. Damit bist du nicht vom Strom abhängig und du machst weder Krach noch staubt´s.

Praxis-Tipp
Keile, Schlagholz und Hammerzugeisen

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Keile, Schlagholz und Hammerzugeisen

Die Dehnungsfuge zu den Wänden werden mit Abstandshaltern bzw. Keilen eingehalten. Ist die Wand schief, braucht man Keile in unterschiedlichen Stärken. Leider ist es in der Praxis so, dass die Keile beim Zusammenschlagen der Dielen häufig umfallen und man sie erneut platzieren muss. Mit gerasterten, keilförmigen Abstandshaltern lassen sich diese Probleme beseitigen. Durch die profilierte Oberfläche können mehrere Keile einheitlich auf die gewünschte Stärke zusammengesteckt werden. Einmal eingeschoben und eingestellt, behalten die Keile ihre Position und Stärke.



Manche Laminatdielen werden nach wie vor mit gefühlvollen Hammerschlägen „eingeklickt“. Ein Schlagholz mit speziellem Längsprofil verhindert, dass die empfindliche Feder oder Nut beschädigt werden.
Bei der letzten Dielenreihe wird durch den engen Abstand zur Wand das Zusammenfügen der Bretter zur kniffligen Angelegenheit. Hier hilft das Hammerzugeisen, es vereint die klassischen Werkzeuge Zugeisen, Schlagholz und Hammer. Dabei wird ein bewegliches Gewicht mit Schwung in die erforderliche Richtung bewegt, so dass die letzte Diele mit wenig Aufwand an den restlichen Boden gezogen wird. 

Konturenlehre

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Konturenlehre

Verlegt man einen neuen Boden, stößt man zwangsläufig auf Heizungsrohre, kleine Vorsprünge oder Türzargen. Mit einer Konturenlehre lassen sich diese Umrisse problemlos auf das zu schneidende Material wie Laminatdielen übertragen. Drückst du die Lehre zum Beispiel gegen ein Heizungsrohr, verschieben die sich im Gerät befindende kleine, dünne Taststifte. Diese zeigen dann exakt die Kontur an, die du später auf der Diele aussägen musst. Ein Riegel verhindert das Verschieben beim Übertragen.

Schmiege, Schneidlade und Japansäge

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Schmiege, Schneidlade und Japansäge

Haben die Raumecken keine 90°-Winkel, wird das exakte Zuschneiden der Fußleisten mühselig. Mit einer kombinierten Schmiege- und Schneidlade misst und sägst du in einem Zug. Zum Ausmessen der Gehrung von 85° bis 180° legst du die Lade in die Raumecke, schiebst beide Schenkel fest an die Wand und fixierst sie mit der Drehschraube. Anschließend legst du jeweils eine Fußleiste in die linke, die andere in die rechte Führungsfläche und sägst mit einer Feinsäge die passende Gehrung zu. 


Für das Schneiden der Fußleisten ist die Japansäge sehr gut geeignet. Durch das dünne, flexible Sägeblatt sind feine Schnitte ohne viel Kraftaufwand möglich.

Laminateinpasser

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Laminateinpasser

Mit diesem kleinen Helfer kann das letzte Dielenbrett passgenau angezeichnet werden. Über einen Anschlag wird nicht nur der Wandverlauf exakt übertragen, sondern auch automatisch die Dehnungsfuge mit einbezogen. So sind Messfehler von Anfang an ausgeschlossen.  


Video: Laminat richtig verlegen

Video: Laminat richtig verlegen


Böden verlegen Schritt für Schritt:

Böden verlegen Schritt für Schritt:

Robust, preisgünstig, pflegeleicht und einfach zu verlegen: Diese Eigenschaften sprechen für Laminatböden. Deshalb eignen sie sich auch nahezu für jeden Raum, selbst die Auswahl an Oberflächendekoren ist riesig. Achte aber neben Optik auch auf Qualität. Billige Varianten für 5 €/qm sind wenig strapazierfähig und sehen schon nach kurzer Zeit „abgerockt“ aus. Wie belastbar ein Belag ist, lässt sich auf Anhieb nicht erkennen. Du kannst aber anhand der Dicke des Laminats beurteilen, ob es sich um ein hochwertiges oder Billig-Produkt handelt. Eine Panele sollte mindestens sechs, besser acht Millimeter stark sein. Zudem kannst du dich an den Nutzungsklassen orientieren. Je höher die angegebene Zahl, desto robuster und belastbarer der Boden. Dabei sind die Dekorschichten so hochwertig und aufwendig hergestellt, dass der Unterschied zwischen künstlicher Holzoptik und echter Holzoberfläche nur schwer zu erkennen sind.


Welcher Laminatboden für welchen Raum?

Nutzungsklasse 21: Der Laminatboden sollte nur sehr gering, bzw. nur zeitweise beansprucht werden. Gut einsetzbar in Schlaf- und Gästezimmern und privaten Arbeitszimmern.
Nutzungsklasse 22:
 Sinnvoll für Räume, die zwar regelmäßig genutzt, aber normal beansprucht werden, wie zum Beispiel Wohn- und Esszimmer.
Nutzungsklasse 23: 
In stark beanspruchten Bereichen wie Treppen, Fluren und Küchen sollte Laminatboden dieser Klasse verlegt werden.

Durch das Klicksystem kann der Laminatboden einfach und ohne Leim ruckzuck verlegt werden. Diese Verlegeart ermöglicht auch eine leichte Entfernung und problemlose Verlegung in einen anderen Raum. Theoretisch kann er sogar bei einem Umzug in die neue Wohnung mitgenommen werden. Ein Minuspunkt ist die Feuchteempfindlichkeit und der relativ laute Trittschall. Deshalb solltest du unter Laminatböden eine gute Trittschalldämmung einplanen, falls sie nicht schon integriert ist, damit sich der Schall nicht auf andere Räume überträgt und das gute Verhältnis mit deinen Nachbarn weiter bestehen bleibt. Achte dabei darauf, dass sich die ausgerollten Bahnen der Trittschalldämmung nicht überlappen und fixiere die Stoßfugen mit Klebeband.

01. Erste Dielenreihe auslegen

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

01. Erste Dielenreihe auslegen

Hast du die Trittschalldämmung ausgelegt, kannst du die ersten Dielen an der Wand auslegen. Sind hier schon Wandvorsprünge oder sonstige Wandunebenheiten sichtbar, solltest du diese mit einem Winkel oder Konturenlehre auf das Dielenbrett übertragen und anschließend mit einer Stichsäge aussägen. Plane dabei die benötigte Dehnungsfuge von zehn Millimetern zwischen Dielenbrett und Wände ein. 

Wenn du das letzte Brett der ersten Reihe einpasst, legst du dafür ein Dielenbrett mit der Feder gegen die Feder der schon ausgelegten Dielenreihe. Zur Wand hin lässt du ebenfalls zehn Millimeter, die Dehnungsfuge, Platz. Anschließend die Schnittfuge anzeichnen und mit dem Laminatschneider ablängen. Füge das abgetrennte Brett in die Nut der Dielenreihe ein und beginne die nächste Reihe mit dem Reststück des Dielenbretts. Achte aber darauf, dass der Versatz der Stoßfugen von einer Reihe zur nächsten mindestens 40 Zentimeter beträgt. Ist dies nicht der Fall, kürzt du das Reststück, bis dieser Versatz erreicht ist. 
Der Versatz dient nicht nur einer besseren Optik, er macht das Laminatgefüge auch stabiler.  


02. Dielen fixieren und weitermachen

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

02. Dielen fixieren und weitermachen

Ist die erste Dielenreihe verlegt, sorgst du mit Keilen zur Wand und an den Enden der ersten Dielenreihe dafür, dass die Dehnungsfuge eingehalten wird. Denke daran, auch auf jede Stoßfuge Keile zu setzen.Es gibt viele unterschiedliche Klicksysteme. Hier muss zuerst die gesamte nächste Dielenreihe an den Enden zusammengeklickt werden, bevor sie in die vorige Reihe eingeschwenkt werden kann. Je nach Größe des Raumes und damit Länge der Dielenreihe solltest du dir einen Helfer suchen. Zu zweit geht das Zusammenfügen der Reihen deutlich leichter.


03. Restlichen Boden verlegen

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

03. Restlichen Boden verlegen

Kommst du beim Verlegen der Dielen ans Ende des Trittschalls, rollst du einfach die nächste Bahn aus. Fixiere dabei die Stoßfugen mit Klebeband, damit sich die Bahnen beim Verlegen nicht übereinanderschieben. Dazu reicht "normales" Paketklebeband völlig aus.
Nach diesem Prinzip verlegst du nach und nach die Dielen, bis der neue Boden fast fertig ist.

Im Türbereich sieht es schöner aus, wenn das Laminat unter den Türzargen verlegt wird. Dafür muss die Türzarge entsprechend der Dielenstärke gekürzt werden. Dazu legst du ein Reststück vor die Türzarge. Mit einer Feinsäge mit einem gebogenen Handgriff sägst du die Türzarge durch. Achte dabei darauf, dass das Sägeblatt auf dem Dielenbrett aufliegt. Zum Schluss evtl. noch ein wenig mit dem Stechbeitel nacharbeiten.


04. Türzargen und Ausgleichsprofile

Foto: alfer

Foto: alfer

Foto: alfer

Foto: alfer

Foto: alfer

Foto: alfer

Foto: alfer

04. Türzargen und Ausgleichsprofile

Im Türbereich entsteht oft beim Verlegen eines neuen Bodens zum Nachbarraum ein Höhenunterschied von der Laminatdicke plus Trittschalldämmung. Diese Stolperfalle lässt sich mit einem Ausgleichsprofil beseitigen. Montiere dazu das untere Teil des Profils mit Hilfe der Montagehilfe direkt auf dem Estrich. Das sogenannte Trägerprofil kann geklebt oder mit Dübel und Schrauben befestigt werden. Anschließend verlegst du die Trittschalldämmung bis zum Befestigungsschenkel des Profils. Um den richtigen Dehnfugenabstand zu erhalten, clipst du dann die grüne Montagehilfe auf das Trägerprofil und verlegst dann entsprechend den Boden. Ist der Boden fertig verlegt, entfernst du die Montagehilfen und schraubst oder montierst das passend zugesägte Ausgleichsprofil auf das Trägerprofil.


Auch bei Räumen über acht Metern Länge bzw. Breite muss eine Dehnungsfuge eingeplant werden. Hier gibt es spezielle Übergangsprofile aus Metall oder passend zum Boden in der entsprechenden Holzart, die eingesetzt werden können.


05. Letzte Dielenreihe einpassen
Laminat und Vinyl selbst verlegen

Foto: wolfcraft

05. Letzte Dielenreihe einpassen

Die letzte Dielenreihe sollte unter Berücksichtigung der zehn Millimeter breiten Dehnungsfuge nicht schmaler als fünf Zentimeter sein. Lege das Dielenbrett vor die Wand, messe ca. alle 30 Zentimeter den Abstand aus und übertrage diesen auf das Dielenbrett. Anschließend Messpunkte verbinden und zusägen. Viel einfacher geht es mit einem Laminateinpasser. Dieser berücksichtigt die Dehnungsfuge und überträgt den Wandverlauf eins zu eins auf das Dielenbrett. Nach dem Zuschneiden setzt du das letzte Brett ein und fügst es mit dem Zugeisen oder Hammerzugeisen zusammen.


06. Fußleisten montieren

Foto: wolfcraft

Foto: wolfcraft

06. Fußleisten montieren

Ist der Boden fertig verlegt, sind die Fußleisten dran. Da die Raumecken aber selten exakt 90° betragen, ist es kniffelig, den richtigen Winkel zu ermitteln. Mit einer kombinierten Schmiege- und Schneidlade lassen sich alle Raumecken von 85° bis 180° ausmessen und zuschneiden. Dazu die Schmiege in die Raumecke legen, bis beide Schenkel fest an der Wand anliegen und anschließend arretieren. Dann die Fußleisten jeweils in die linke und rechte Führungsfläche der Schmiege- und Schneidlade legen und mit einer Hand- oder Japansäge zusägen. Statt zu nageln befestigst du die Fußleisten einfach mit Kleber.

Tipp: Montiere Fußleisten mit integriertem Kabelkanal oder fräse selbst Schlitze in die Leisten, um Telefon-, Satelliten- oder Lautsprecherkabel verschwinden zu lassen.

Der Artikel hat dir gefallen? Jetzt teilen!


Heimwerken- & Garten-Kurse in deiner Nähe

Die DIY Academy ist bundesweit für dich unterwegs. Bei uns findest du den passenden Heimwerken- oder Garten-Kurs in einem Baumarkt in deiner Nähe. Neben der Theorie steht auch hier die Praxis klar im Vordergrund. Außerdem haben wir spezielle Frauen- sowie Eltern-Kind-Kurse.

Alle Kurse anzeigen

Elektrowerkzeuge von A bis Z

Dieser Kurs gibt dir einen Überblick über verschiedene Elektrowerkzeuge wie Bohrer, Schrauber, Sägen und Schleifer. Wir erläutern die jeweiligen Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten und üben den Umgang mit den einzelnen Geräten. Im Praxisteil lernst du die Anwendung der einzelnen Maschinen (Bohren, Schrauben, Sägearbeiten, Schleifen) an verschiedenen Materialien.


  • 31.05.2024
  • 14:00 Uhr
  • 5 Std.

toom Leipzig-Plagwitz
Gießerstr. 37, 04229 Leipzig-Plagwitz

Anmeldemöglichkeit

Basiswissen für Heimwerken-Projekte

In diesem Grundlagen-Kurs geben wir dir einen Überblick über eine nützliche Werkzeugausstattung für das Heimwerken in deinen eigenen vier Wänden. Wir erläutern neben den klassischen Handwerkzeugen auch die Einsatzmöglichkeiten einzelner Elektrowerkzeuge sowie nützliche Zusatzgeräte und Zubehörteile. Im Praxisteil übst du den Umgang mit diesen Geräten.


  • 01.06.2024
  • 10:00 Uhr
  • 5 Std.

hagebau Wilhelmshaven
Flutstraße 94, 26388 Wilhelmshaven

Anmeldemöglichkeit

Unsere weiteren Schulungs- & Trainingsangebote für dich:

 


Jetzt Trainerin oder Trainer der DIY Academy werden!
Wir suchen Profis in anerkannten Handwerksberufen für unsere Praxis-Kurse im Bereich DIY, Bauen, Renovieren und Gärtnern.

© 2024 DIY Academy e.V.