Anleitung: Kunststofffenster lackieren

Foto: Alpina Farben

Fenster & Türen

Kunststofffenster lackieren

Gerade weiße Kunststofffenster können mit der Zeit unansehnlich werden. Selbst der schärfste Reiniger ist nicht mehr in der Lage, die Verfärbungen zu beseitigen. Zeit also für einen neuen Anstrich.

Wenn die Rahmen deiner Kunststoffenster nicht mehr schneeweiß sind, kannst du sie neu lackieren. Das spart eine Menge Renovierungskosten.

Du hast Holzfenster? Dann findest du hier auch für diese eine Anleitung.

Schritt 1: Vorbereitung

Foto: Alpina Farben

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Schritt 1: Vorbereitung

Hier gilt: Je sauberer der Untergrund, umso besser das Ergebnis. Daher zuerst den Rahmen mit warmen Wasser und Spülmittel reinigen, die zu streichenden Oberflächen anschleifen und die Gummileisten bzw. Glas sorgfältig abkleben. Achtung bei der Verwendung von Acryllacken: Angrenzende Dichtprofile müssen acryllackverträglich sein.


Schritt 2: Fensterrahmen grundieren

Kunststofffenster streichen

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Schritt 2: Fensterrahmen grundieren

Zunächst die Ecken und Kanten mit einem feinen Pinsel und einer geeigneten Grundierung für Zink, Alu und Hart-PVC vorstreichen. Vorsicht bei den Gummileisten, sie können durch Lack brüchig werden. Im Anschluss den kompletten Rahmen dünn mit Grundierung lackieren.


Schritt 3: Fensterrahmen lackieren

Kunststofffenster streichen

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Schritt 3: Fensterrahmen lackieren

Nun den Fensterrahmen mit Buntlack (glänzend oder seidenmatt) gleichmäßig und zügig ein bis zweimal lackieren. Achte darauf, dass keine Nasen entstehen. Nach dem ersten Durchgang ggf. erneut anschleifen und den Staub gründlich entfernen.

Wichtig: Bei kontrastreichen oder dunklen Untergründen ist evtl. ein Zwischenanstrich notwendig.

Anschließend das Abdeckband vorsichtig abziehen. Das Fenster erst schließen, wenn der Lack völlig getrocknet ist.

Praxis-Tipp

Tipp für den richtigen Lack

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Tipp für den richtigen Lack

Wenn du ganz sicher ein gutes Ergebnis haben willst, solltest du auf jeden Fall einen geeigneten Lack für diese Anwendung auswählen und nicht zu einem Rest aus der Garage greifen. Es gibt spezielle Lacke für Fenster und Türen in glänzender und seidenmatter Optik, die bereits eine Grundierung enthalten. Anspruchsvolle Untergründe wie bspw. Zink, Aluminium, Kupfer oder eben auch Kunststoff (PVC) brauchen dennoch eine zusätzliche Grundierung für eine optimale Haftung.

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