Gartenzaun aus Metall setzen und verankern

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Gartengestaltung

Gartenzaun bauen

Ob du dein Grundstück begrenzen, deinen Garten gestalten oder vor neugierigen Blicken schützen willst: Zäune erfüllen nicht nur diese Zwecke, sondern können auch ein Blickfang in deinem Garten sein.

Erst durch einen Zaun sind Haus und Grundstück geschützt. So lassen sich ungebetene Gäste fernhalten und auch neugierige Blicke bleiben draußen. Kinder und Tiere können zudem sicher im Garten spielen, ohne direkt auf die Straße zu gelangen. Mit unseren Befestigungstipps können Do-it-Yourselfer einen Zaun aufbauen, der dauerhaft und fest steht.

Du hast schon einen Zaun? Wie du ihn reparierst und auffrischt, zeigen wir dir hier.

Erst planen, dann loslegen

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Erst planen, dann loslegen

Zäune gibt es in Hülle und Fülle. Ausführungen aus korrosionsbeständigen Metallen sind langlebig und pflegeleicht. Aber auch Zäune aus Holz haben zahlreiche Vorteile zu bieten. Sie punkten mit natürlicher Optik und lassen sich flexibel verarbeiten. Vor der Montage aber gilt: Beim Bauamt der jeweiligen Kommune nachfragen, ob es Gesetze oder Regeln zu beachten gibt. So erfährst du, ob der geplante Zaun zur Grundstücksbegrenzung einer Genehmigung bedarf, welche Höhe erlaubt ist und in welchem Abstand er zur Grenze stehen muss. Sind alle Rahmenbedingungen geklärt, kannst du mit dem Projekt starten.


Pfosten vor Nässe schützen

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Pfosten vor Nässe schützen

Damit du möglichst lange Freude an deinem neuen Zaun hast, müssen die verwendeten Holzpfosten im Bodenbereich vor Spritzwasser und aufsteigender Nässe geschützt werden. Hierfür eignet sich zum Beispiel eine Konstruktion aus betonierten Punktfundamenten und Pfostenträgern. So erhält der Zaun stabilen Halt.
 


Lege als erstes die Lage des Fundaments entlang der Grundstücksgrenze mit Hilfe einer Richtschnur an Pflöcken fest und richten sie mit einer Wasserwaage waagerecht aus. Dann markierst du die Positionen der Pfosten. Für Maschendrahtzäune und herkömmliche Systemzäune werden Abstände von 2 bis 2,5 Meter empfohlen. Meist findest du in der Montageanleitung eine genaue Vorgabe.

Hebe dann die Löcher für die Fundamente aus: 40 x 40 cm mit einer Tiefe von mindestens 80 Zentimetern. Anschließend wird das Loch mit Holzbrettern verschalt und mit Beton aufgefüllt, indem du mehrere Lagen mit einer Latte feststampfst, bis das Loch bis zur Oberkante der Verschalung gefüllt ist. Dann ziehst du die Oberfläche des Fundaments mit einer geraden Holzlatte ab, um die Fläche zu ebnen. Jetzt kann der H-Pfostenträger direkt in den feuchten Beton gesetzt werden. Richte ihn mit einer Wasserwaage aus und fixiere ihn mit Holzlatten. Nach circa ein bis zwei Tagen ist das Fundament ausgehärtet, Du kannst die Schalung entfernen, den Pfosten lotrecht ausrichten und am H-Pfostenträger befestigen.



Pfostenträger oder Bodenhülsen sind deshalb eine gute Wahl, da sie den direkten Kontakt des Stahl- oder Holzpfostens mit der Erde vermeiden und so das Holz vor Fäulnis und das Metall vor Korrosion bewahren. Diese können einbetoniert werden, lassen sich aber auch auf Betonflächen und bestehenden Fundamenten mit Bolzenankern und Betonschrauben aus nicht rostenden Stählen andübeln.

Eine Befestigungsalternative ist ein Injektionssystem in Verbindung mit Ankerstangen: Hier werden beim Befestigen auch die Bohrlöcher wieder vollständig verfüllt und abgedichtet, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann.
 
Um Pfostenträger oder Bodenhülsen mit den Holzstützen zu verschrauben, bieten sich Pfostenschrauben an. Auch Stahlbolzen lassen sich hierzu gut einsetzen. Wichtiges Kriterium ist auch hier das Material: Setze ausschließlich Pfostenschrauben als auch Bolzenanker aus nicht rostendem Stahl ein.


Zaunelemente montieren

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Zaunelemente montieren

Sind die Pfosten gesetzt, kannst du beginnen, die Pfosten mit den Zaunelementen zu verbinden. Bei Metallzäunen werden meist die passenden Metallbügel inklusive Zubehör geliefert. Für Holzzäune eignen sich zur Verbindung der Zaunelemente mit den Pfosten Zaunbeschläge oder Winkel mit passenden rostfreien Schrauben. Beliebt sind auch Mauern aus Gabionen, also mit Steinen gefüllte Metallkäfige. Werden diese zu längeren und höheren Zäunen verbaut, sollten sie ebenfalls mit Pfosten ohne Kontakt zur Erdoberfläche in Beton verankert werden.

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