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Basteln & Dekorieren

Engelsflügel für Kinder basteln

Wir haben die Top-Bastelidee für Weihnachten: Mit diesen Engelsflügeln bekommt deine Weihnachtszeit eine himmlische Note. Mit dem selbstgemachten Engelskostüm vergeht das Warten auf das Christkind wie im Flug.

Wird deinem Nachwuchs die Zeit bis zum Heiligabend immer lang? Dann bastelt doch gemeinsam Engelsflügel für den großen Auftritt! Die können natürlich nicht nur im Advent zum Spielen genutzt werden, sondern auch beim Krippenspiel oder zu Karneval angezogen werden.

Das brauchst du:

Das brauchst du:

  • Heißklebepistole
  • 1 großer, mittelschwerer Pappkarton
  • 10 Pakete weiße Marabufedern (à 20 Stück)
  • 8 Pakete weiße Kielfedern (à 12 Stück)
  • 2 Pakete weiße Bastelfedern
  • 3 m weiße Marabu-Boa
  • 2 Gummibänder, 50 cm lang, 5 mm breit
  • Schneidmatte
  • Stahllineal
  • Nadel mit großem Ör
  • Bleistift
  • 2 Papierklammern

>>> Schablone für Engelsfügel hier downloaden <<<

01. Schablone für Engelsflügel abzeichnen und ausschneiden
Flügel für Engelskostüm basteln

Foto: Dremel

01. Schablone für Engelsflügel abzeichnen und ausschneiden

Vergrößere die Schablone auf 400 %, sodass die Flügel an der breitesten Stelle ca. 38 cm breit sind und drucke dir die Vorlage aus. Danach baust du eine doppelte Kartonlage, indem du den Karton entlang den vorhandenen Falzen zusammenlegst und die gerade Kante der Schablone gegen den Falz legst.

Zeichne jetzt die Umrisse der Schablone nach. Danach legst du den Karton auf die Schneidmatte und schneidest durch beide Lagen gleichzeitig entlang der markierten Linie. Schneide zwei ca. 1 cm lange Schlitze an den für die Gummibänder markierten Stellen.

Weißer Karton für Engelsflügel

Weißer Karton für Engelsflügel

Tipp: Verwende, wenn möglich, weiße Pappe. Wenn du keinen weißen Karton zur Hand hast, kannst du die Pappe nach diesem Schritt mit mehreren Schichten weißer Dispersionsfarbe bemalen.

02. Gummiband einfädeln

Foto: Dremel

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02. Gummiband einfädeln

Öffne die Flügel und lege sie so hin, dass keine Talfalte (v), sondern eine Bergfalte (^) entsteht. Fädele jetzt mit der Nadel ein Gummiband durch die beiden Schlitze an einem Flügel. Knote die Enden provisorisch zusammen. Wiederhole das Ganze für den zweiten Flügel. Wenn beide Flügel fertig sind, kannst du die provisorischen Knoten lösen, um die Bänder an die Körpergröße des Trägers anzupassen.

Um die harte Pappkante an den fertigen Flügeln zu verdecken, lädst du die Heißklebepistole mit einem transparenten 7-mm-Klebestift und klebst die Marabu-Boa an den Rand beider Flügel. Bearbeite dabei jeweils nur kurze Abschnitte, da der Kleber sonst zu schnell aushärtet.

 


03. Federn ankleben

Foto: Dremel

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03. Federn ankleben

Lege die Flügel mit den geknoteten Gummibändern nach oben auf die Arbeitsfläche. Anschließend legst du die Schablone auf die Flügel und mithilfe der Papierklammern steckst du sie bündig zu den Rändern fest.

Drehe die Flügel jetzt um. Nimm die Schablone als Orientierungshilfe, um die Bastelfedern wie Flügelfedern eines Vogels anzuordnen. Dann klebst du die Kielfedern über den unteren Rand des Flügels. Fang an der Spitze an und klebe die Federn mit der Vorderseite nach oben überlappend auf, sodass sie nach unten zur Spitze des Flügels weisen.

Bedecke etwa drei Viertel des Flügels mit Kielfedern. Die Seite des Flügels weist vom Rücken weg und sieht am besten aus, wenn du – wie bei einem Vogelflügel – mehr Kielfedern und weniger Daunen verwendest. Verwende das Bild der fertigen Flügel als Orientierung zum Anordnen der Federn.

Bedecke den oberen Bereich des Flügels mit Bastelfedern. Klebe diese nach unten zeigend und mit der Vorderseite nach oben auf, sodass sie die Kielfedern überlappen. Arbeite in Richtung oberen Rand des Flügels, bis die flauschigen Teile der Bastelfedern in die Marabu-Boa an der Oberkante übergehen. Drehe den Flügel um und entferne die Schablone.

Diese Seite des Flügels liegt am Rücken an und stellt die Unterseite eines Vogelflügels da. Klebe daher die Federn für eine natürliche Wirkung umgekehrt, also mit der Rückseite nach oben auf. Klebe zunächst einige Kielfedern so an, dass sie über den unteren Rand der Pappe hinausragen und in die Federn auf der Rückseite übergehen. Bedecke etwa die Hälfte des Flügels mit Kielfedern.


04. Flügel fertigstellen

Foto: Dremel

Foto: Dremel

04. Flügel fertigstellen

Bedecke die restliche Flügeloberfläche mit Marabufedern, um einen weichen, daunigen Effekt zu erzielen – ähnlich wie an der Unterseite eines Vogelflügels. Klebe dann die Marabufedern mit der Heißklebepistole und transparenten Klebestiften nach unten zeigend und mit der Rückseite nach oben so auf, dass sie die Kielfedern überlappen. Arbeite bis zum oberen Rand des Flügels und verdecke dabei die feinen Schäfte der Marabufedern am oberen Rand mit der Marabu-Boa. Wiederhole diesen Vorgang für den anderen Flügel und versuche, die Federn möglichst spiegelverkehrt zu denen am anderen Flügel zu arrangieren.

Natürlicher Vogel-Look

Natürlicher Vogel-Look

Tipp: Federn weisen nicht nur eine eindeutige Vorder- und Rückseite, sondern je nachdem, von welcher Körperseite des Vogels sie stammen, auch unterschiedliche Richtungen auf. Für ein möglichst natürliches Aussehen solltest du für den linken Flügel hauptsächlich linke Federn und für den rechten Flügel vor allem rechte Federn verwenden. Dies ist vor allem an den Flügelspitzen wichtig. Weiter oben an den Flügeln ist es hingegen sinnvoll, beide Federarten zu mischen, um einen fließenden Effekt zu erzeugen.

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