Kräuter einfrieren
Auch im Winter erntefrische Küchenkräuter erhält man durch Einfrieren: Die Kräuter bei Bedarf waschen (nicht zu intensiv, sonst droht Aromaverlust), vorsichtig abtupfen, in kleinere Portionen aufteilen und einfrieren. Dazu eignen sich kleinere Plastikbeutel oder auch Eiswürfelschalen.
Tipp
Kräuter unbedingt gefroren verarbeiten, da sonst ein Teil des Aromas verloren geht. Denn beim Einfrieren entstehen im Innern der Pflanzenzellen winzige Eisnadeln, die die Zellwände durchbohren. Dadurch werden beim Auftauen direkt im Kochtopf die leicht flüchtigen ätherischen Öle freigesetzt.
Kräuter trocknen
Zum Trocknen werden die Kräuter als ganze Zweige geerntet, vorsichtig gewaschen und trocken getupft. Anschließend die Zweige an den Enden zusammenbinden und an einem warmen, dunklen Ort mit den Spitzen nach unten aufhängen. Nach rund 7 bis 14 Tagen sind die Kräuter völlig getrocknet.
Tipp:
Die Temperaturen sollten beim Trocknen 30 Grad nicht überschreiten, da sonst viel von dem Aroma verloren geht. Wenn die Kräuter trocken sind, können die Blättchen vom Holz abgerieben und in luftdichten, dunklen Behältern aufbewahrt werden.
Kräuter in Öl einlegen
Die in vielen Kräutern enthaltenen ätherischen Öle sind gut fettlöslich, daher hat sich auch das Einlegen als hervorragende Konservierungsmethode bewährt. Hierzu kommen die vorher getrockneten Kräuter in ein verschließbares Gefäß, etwa eine Glasflasche, die mit Öl aufgefüllt wird. Stehen die Kräuter im Mittelpunkt, wird nur so viel Öl verwendet, dass die Kräuter mit Öl bedeckt sind. Soll das Öl aromatisiert werden, folgt entsprechend mehr Öl. Die Flasche kann anschließend für mehrere Wochen in ein sonniges Fenster gestellt werden. Je nach Ölsorte variiert dabei der Geschmack der Kräuter.




