Untergrund vorbereiten
Aus Schotter oder Kies wird eine zirka 25 cm hohe Tragschicht aufgebaut. Verdichten Sie die Schicht mit einer Rüttelplatte. Auf die Tragschicht folgt eine 3 bis max. 5 cm hohes Bett aus Splitt oder Pflastersand. Ziehen Sie die Schicht mit Hilfe einer Wasserwaage und einer Richtlatte ab. Denken Sie daran, ein ausreichendes Gefälle von mindestens 2,5 Prozent zur Oberflächenentwässerung einzuplanen. Das Gefälle muss vom Gebäude wegführen.
Tipp: Rüttelplatte mieten
Für das Anlegen von Terrassen, Wegen und Garagenauffahrten benötigen Sie eine Rüttelplatte. Eine Investition in den Kauf der Maschine wäre für eine einmalige Nutzung unverhältnismäßig. Besser Sie nutzen einen Miet-Services, wo man die Rüttelplatten schon ab 30 Euro am Tag ausleihen kann.
Pflasterklinker verlegen
Beginnen Sie an einer geraden Seite. Von dort aus spannen Sie im rechten Winkel und einem Abstand von etwa 1,5 Metern. So verläuft die Flucht der Stoßfugen später gerade. Die Fugenbreite zwischen den Pflasterklinkern sollte etwa 3 bis 5 mm betragen. Nach jeweils etwa vier Reihen füllen Sie die Fugen zur Stabilisierung mit feinem Brechsand oder Splitt. Mit dem Winkelschleifer kürzen Sie die Steine, um Passstücke für Ecken und Übergänge zu erhalten. Für ein gerades Verlegemuster sollten Sie immer nur abschnittsweise arbeiten. Ideal sind Teilstücke von ca. 2 x 2 m.
Fugen verdichten
Um die Verbundwirkung der Pflasterdecke zu verbessern, werden die Fugen abschließend noch einmal komplett mit feinem Brechsand oder feinem Splitt eingefegt. Dann wird die Pflasterfläche mit einem Flächenrüttler mit Gummischutz von den Rändern ausgehend zur Pflastermitte hin verdichtet. Danach wird nochmals Fugensand eingefegt und zum Schluss mit Wasser eingeschlämmt.















