Gebäude und Wohnungen werden immer besser gedämmt. Fenster und Türen sind so gut isoliert, dass man auf eine regelmäßige Belüftung achten muss. Das ist gut für das Raumklima und die Gebäudesubstanz, da man so Schimmel entgegenwirkt. Aber natürlich möchte dabei niemand teuer heizen und dann unnötig Energie durch's offene Fenster verschleudern. Wer ein Lüftungssystem mit Wärmetauscher einbaut, spart dadurch deutlich Energiekosten.
Ventilator und wärmender Keramikblock
Das Prinzip des Wärmetauschers ist simpel, aber effektiv: Die durch die Lüftung strömende warme, aber verbrauchte Luft wärmt die neu einströmende Frischluft von draußen auf, bevor sie in den Raum gelangt. Manche Geräte speichern bis zu 85% der ausströmenden Warmluft, z.B. der Frischluftventilator mit Wärmetauscher von Marley.
Dafür sorgen ein Keramikelement und der eingebaute Ventilator, der nach 70 Sekunden seine Förderrichtung ändert. Die einströmende kalte Frischluft wird durch den durch die ausströmende Heizungsluft erwärmten Keramikblock geleitet und so wieder erwärmt. Durch die große Oberfläche der Wabenstruktur des Keramikelements kann in kurzer Zeit viel Wärme aufgenommen und wieder abgegeben werden.
Der Stromverbrauch sowie die Lautstärke des Ventilators sind gering, und auch der Wärmetauscher ist schallgedämmt. Der Filter des Lüftungssystems ist natürlich austauschbar.
Optimal im Dialog-Betrieb
Für den höchsten Wirkungsgrad empfiehlt Marley, zwei Geräte als Funktionseinheit zu betreiben: Während ein Gerät für frische Zuluft sorgt, fördert das zweite gleichzeitig die verbrauchte Luft nach draußen. Beide Geräte kommunizieren untereinander per Funk, eine Kabelverbindung der Geräte ist nicht notwendig. So bleiben der Installationsaufwand gering und die Montagezeiten kurz. Das Gerät ist für verschiedene Wandstärken geeignet und lässt sich problemlos nachrüsten.






