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Upcycling & Nachhaltigkeit

10 Reparaturhacks mit "Zauberknete"

Plötzlich macht es „Knack“ – schnell ist bei vielen Alltagsgegenständen ein kleines, aber entscheidendes Teilchen abgebrochen. Und nun? Wegschmeißen kann jeder, fantasievoll reparieren ist angesagt! Mit einer besonderen Knetmasse lassen sich viele Dinge wieder kitten oder sogar noch verbessern!

Den Satz hast du bestimmt schon gehört oder selbst gesagt: „Ist nicht so schlimm, die kaputte Stelle sieht man ja gar nicht mehr.“ Natürlich ist es ärgerlich, wenn etwas abbricht oder eine Macke bekommt. Doch vieles lässt sich wieder flicken. Dass gerade das Reparieren den Wert eines Gegenstands ausdrückt, erklärt die japanische Philosophie des Kintsugi. Dabei geht es eigentlich um zerbrochene Keramik, die deutlich sichtbar mit Silber oder Gold erneut zusammengesetzt wird. Diese Behandlungsmethode ist dann ein Teil der Geschichte des Stücks.   

Aus dieser Tradition leitet sich der Name „Kintsuglue“ für eine flexible Knetmasse ab, die zum Rekonstruieren, Reparieren, Schützen und Verbessern von vielen Sachen eingesetzt werden kann: zum Beispiel, um Knickstellen in Aufladekabeln zu vermeiden oder einen abgebrochenen Griff zu ersetzen. 

"Zauberknete" zum Reparieren

"Zauberknete" zum Reparieren

In diesem Video zeigen wir dir, wie du ein kaputtes Ladekabel mit der Knetmasse reparieren kannst.

Praxis-Tipp
So geht es:
Klebeknete

Foto: Henkel

So geht es:

Zunächst gründlich die Hände waschen. Alle Oberflächen sollten trocken und frei von Fett und Staub sein.

Nimm die Masse aus der Verpackung und knete diese etwa zehn Sekunden lang. Forme sie bspw. in eine Kugel oder eine Platte, um diese an das Reparaturobjekt anzupassen.

Bis zu 30 Minuten lang hast du nun Zeit, die Masse zu justieren. Dann beginnt sie auszuhärten. Am besten über Nacht trocknen lassen, bevor du sie belastest.

Die Paste gibt es derzeit in Schwarz und Weiß. Aber sie ist übermalbar. Obwohl sie auch wasserfest und kälte- und hitzebeständig ist, lässt sie sich auch wieder ablösen.

Hack Nummer 1: Kabel reparieren
Aufladekabel reparieren Knete

Foto: Henkel

Hack Nummer 1: Kabel reparieren

Kopfhörer- und Aufladekabel zeigen durch den täglichen Gebrauch schnell Abnutzungsspuren. Gerade an den Steckverbindungen kann die Ummantelung brechen und die Drähte kommen zum Vorschein. Hier kannst du die Knetmasse etwas großzügiger einfach drumherumwickeln und erhälst eine neue, flexible Hülle. 



Hack Nummer 2: Wäscheständer
Wäscheständer raparieren

Foto: Henkel

Hack Nummer 2: Wäscheständer

Auch eine lose Trockenleine beim Wäscheständer kannst du mit der Masse wieder an Ort und Stelle befestigen.


Hack Nummer 3: Toilettendeckel
Toilettendeckel Stopper

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Hack Nummer 3: Toilettendeckel

Wackelige Klositze müssen nicht sein. Mit der Knetmasse kannst du einen Stopper leicht und unauffällig ersetzen. Wasser und Stöße können ihr nichts anhaben.


Hack Nummer 4: Koffergriff
Koffer Griff

Foto: Henkel

Hack Nummer 4: Koffergriff

Der Griff eines Rollkoffers hat sich gelöst? Hier ermöglicht die "Zauberknete" eine neue Verbindung zwischen Plastikgriff und Gestänge. 



Hack Nummer 5: Kühlschrank

Foto: Henkel

Foto: Henkel


Hack Nummer 5: Kühlschrank

Du hast aus Versehen eine Kerbe in den Rand einer Glasplatte im Kühlschrank geschlagen? Damit sich niemand daran verletzen kann, du aber trotzdem nicht gleiche eine neue Scheibe bestellen musst, deckt Kintsuglue die Stelle ab. 

Auch eine abgebrochene Ecke einer Ablagehalterung in der Kühlschranktür verliert so scharfe Ecken und Kanten.


Hack Nummer 6: Blumentopf
Blumentopf Terrakotta Riss

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Hack Nummer 6: Blumentopf

Schnell ist bei einem Blumentopf aus Terracotta am Rand etwas abgesplittert. Bevor ein großer Riss entsteht, kann das Gefäß meist mit etwas Klebeknete noch gerettet werden.


Hack Nummer 7: Tischecke
Tisch Ecke

Foto: Henkel

Hack Nummer 7: Tischecke

Schmerzhafte Begegnungen mit Tischkanten und -ecken (auch sinnvoll für kleine Kinder im Haushalt oder zu Besuch) lassen sich so entschärfen.


Hack Nummer 8: Handyschutz
Handy Schutz Puffer

Foto: Henkel

Hack Nummer 8: Handyschutz

Wenn du etwas tollpatschig bist und öfter mal dein Handy fallen lässt, kannst du auch diese empfindlichen Kanten etwas abpolstern oder der Hülle einen dickeren Puffer verpassen.

Auch einem Laptop kannst du so zusätzliche „Füße“ ankleben. Dann steht er sicherer auf glatten Oberflächen und wird außerdem besser von unten belüftet.


Hack Nummer 9: Eimerhenkel
Eimer Henkel Griff

Foto: Henkel

Hack Nummer 9: Eimerhenkel

Wenn der Henkel des Metalleimers zu sehr drückt, kannst du aus der Masse einen ganz individuellen Griff anfertigen: Eine etwas dickere Schicht mittig um den Henkel wickeln und mit einer Hand umgreifen und die Finger hineindrücken. 


Hack Nummer 10: Haken bauen
Knete Haken Schlüssel

Foto: Henkel

Hack Nummer 10: Haken bauen

Du brauchst genau hier einen Haken, willst aber nicht bohren? Aus dem weichen Material kannst du eine Halterung nach Wunsch formen und befestigen, an der du Kleinigkeiten wie den Fahrradschlüssel immer griffbereit aufhängen kannst.  

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