Multifunktionsregal aus Porenbeton
Raumteiler, Stauraum und Arbeits-fläche - das Regal ist vielseitig nutzbar. Hier trennt es die offene Küche vom restlichen Wohnbereich. Statt Holz verwenden wir diesmal Porenbeton. Der Werkstoff lässt sich leicht ver-arbeiten und hat zudem nur ein geringes Gewicht.
Porenbeton besteht aus Quarzsand, Kalk und Zement. Es handelt sich um einen ökologischen Baustoff, da alle Bestand-teile in der Natur vorhanden sind und sich umweltschonend abbauen lassen. Mil-lionen kleiner Luftporen durchziehen den Baustoff und machen ihn leicht - im Gewicht und in der Verarbeitung. Trotz der Luftporen sind die Bauteile belastbar und robust. Für den Möbelbau ist er deshalb bestens geeignet. Im Gegensatz zu unbehandeltem Holz kann der Baustoff nicht verrotten und ist - mit einem entsprechenden Oberflächenschutz - auch im Bad oder Garten einsetz-bar. Beim Arbeiten mit Porenbeton benötigen Sie keine aufwendigen Werkzeuge. Eine normale Handsäge reicht aus, um die Platten und Steine maßgenau zurechtzusägen. Auch Rundungen oder Auskerbungen lassen sich einarbeiten. Einzelne Bauteile verbindet man fugenfrei mit Dünnbettmörtel.
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So bauen Sie den Raumteiler:
Bauteile anzeichnen und zusägen
Aus den Porenbetonplatten
z. B. von Ytong werden insgesamt zwölf Bauteile zugesägt. Da man beim Raumteiler nur glatte Schnitte benötigt, können Sie breite Sägeblätter mit grober Zahnung verwenden, zum Beispiel einen Fuchsschwanz. Die Schnitte gelingen sauber, wenn Sie die Sägelinie vorher anzeichnen.
Bauteile verkleben:
Rühren Sie den Dünnbettmörtel nach Herstellerangaben auf der Verpackung an. Nach fünf Minuten Reifezeit ein zweites Mal durchrühren. Dann können Sie mit dem Verkleben be-ginnen. Der Mörtel wird mit einer Plankelle oder Zahnspachtel circa ein bis zwei Millimeter dick aufgetragen.
Tipp:
Porenbeton können Sie auch als Baustoff für Häuser oder einen Dachausbau einsetzen, denn er weist eine hohe Wärmedämmung und -speicherung auf, ist feuerwiderstands-fähig und brennt nicht.










