Neues Kleid für Heizkörper
Wenn Heizkörper optisch in die Jahre gekommen sind, hilft meist nur ein neuer Anstrich. Wer diesen Aufwand scheut oder den Anblick der Wärmequellen generell nicht mag, der kann mit einer Heizkörper-verkleidung seinem Raum ein neues Gesicht verleihen.
Aus energetischer Sicht sind Verkleidungen für Heizkörper nicht unbedingt zu empfehlen: Sie behindern nämlich die zügige und gleichmäßige Verteilung der Wärme im Raum. Aus diesem Grund sollten sich auch keine Möbelstücke oder Vorhänge vor den Wärmespendern befinden. Um den Energieaspekten Rechnung zu tragen, hat die Do it Redaktion deshalb eine Verkleidung entworfen, die optisch ansprechend ist und die Wärme trotzdem passieren lässt. Für den Selbstbau benötigen Sie nur Multiplex, etwas Lack sowie einen Fadenvorhang. Die Maße der Verkleidung passen Sie einfach Ihrem Heizkörper an. In unserem Beispiel musste die Konstruktion 180 cm lang, 74 cm hoch und rund 28 cm tief sein.
Und so wird´s gemacht:
1. Flachdübel anzeichen:
Nachdem Sie die Holzteile entsprechend zugesägt haben, legen Sie sie zu einem Rahmen zusammen und markieren die Positionen für die Flachdübel.
2. Schlitze fräsen
Mit der Flachdübelfräse setzen Sie die Schlitze für die Dübel in die Seiten der Multiplex-Rahmenteile.
3. Verleimen
Die Flachdübel mit Holzleim in das Rahmenteil einsetzen und mit dem Gegenstück verbinden. Mit Zwingen oder Gurten fixen.
4. Rechtwinkligkeit überprüfen
Bevor der Leim abgebunden hat, sollten Sie noch einmal prüfen, ob der Rahmen winklig ist.
Lexikon:
Multiplex: Furnier-Sperrholzplatten, die aus mindestens 5 gleich starken Furnierlagen (Mittellagen) bestehen. Mit Holzleim oder Klebstoff werden diese Lagen miteinander verpresst. Am häufigsten kommen Multiplex-Platten aus Buche, Birke oder Fichte zum Einsatz.











