Spüle einbauen
Aus Kostengründen oder auch einfach aus Spaß am Selbermachen entscheiden sich viele Mieter, Haus- und Wohnungsbesitzer dafür, ihre neue Küche selber aufzubauen. Für den Starkstromanschluss am Herd empfiehlt die DIY Academy aus Sicherheitsgründen einen Fachmann, doch eine Spüle kann ohne Probleme selbst eingebaut werden.
Jeder, der schon einmal den Kauf oder die Renovierung einer Küche geplant hat, weiß: Die Auswahl an Spülen ist enorm. Angeboten werden Ausführungen in rostfreiem Edelstahl, Kunststoff, Keramik oder emailliertem Stahlblech, mit Abtropfflächen links oder rechts sowie Modelle mit einem oder mehreren Becken.
Zumindest die Entscheidung für ein Grundmaß und die Anordnung der Abtropffläche nehmen die vorhandenen Wasseranschlüsse bzw. Unterschränke dem Küchenbesitzer ab. Denn nach diesen Vorgaben richten sich Größe und Position der neuen Spüle. So findet beispielsweise eine Spülmaschine oft ihren Platz unter der Abtropffläche, das Becken entsprechend daneben.
In der Regel wird die Spüle direkt in die Arbeitsfläche eingesetzt. Das geschieht am besten vor der Montage der Platte, da es die folgenden Arbeitsschritte erleichtert. Eine wichtige Rolle bei der Ermittlung der richtigen Position spielt auch die Armatur: Ist bereits in der Spüle eine Aussparung vorhanden oder muss ein weiteres Loch in die Arbeitsplatte gesägt werden? Zu beachten ist auch die Länge des Wasserspenders, denn nichts ist ärgerlicher als eine zu kurze Reichweite!
So gehts weiter:
- Spüle umgekehrt in Position auf die Arbeitsplatte legen und die Konturen markieren. Wichtig: Die Schnittlinie für die Stichsäge um die Randbreite nach innen versetzen. Vor dem Ausschneiden darauf achten, dass die Arbeitsfläche richtig herum liegt, d.h. abgerundete Kante nach vorne.
- In jede Ecke des Ausschnitts ein 10-mm Loch bohren und hier die Stichsäge ansetzen. Vorsichtig sägen, da die Arbeitsplatte an den dünnen Stegen zerbrechlich ist.
- Vor dem Einbau des Beckens auf die Schnittflächen eine geeignete Dichtmasse (zum Beispiel Silikon) auftragen. Das verhindert später das Eindringen von Feuchtigkeit und ein Aufquellen der Arbeitsplatte.





