Fotos: Glasurit

Neuer Glanz in der Küche

Eine Küche ist zwar nicht unbedingt eine Investition fürs Leben, aber sie sollte schon einige Jahre halten - bei manchen sind die Küchenmöbel sogar ein bis zwei Jahrzehnte in Gebrauch. In diesen Fällen lässt es sich kaum verhindern, dass die Zeichen der Zeit ihre Spuren an den Möbeln hinterlassen. 

 

Gebrauchsspuren wie Kratzer, Flecken oder abgeplatzter Lack, verblichene Farben oder herausgebrochene Scharniere oder Griffe lassen Ihre Küche möglicherweise älter aussehen als sie ist. Tun Sie etwas dagegen und verjüngen Sie Ihre Küchenmöbel mit kleinen, aber effektiven Lösungen.

Die meisten Küchenfronten bestehen aus Holz, das mit so genanntem Melaminharz beschichtet ist. Dieser Kunststoff - auch unter dem Namen Resopal bekannt - bildet eine glatte Oberfläche, die leicht zu reinigen und kaum anfällig für Schmutz und Verfärbungen ist. Im Baumarkt gibt es Speziallacke für Möbel mit Melaminoberflächen zu kaufen, mit denen man alte Küchenfronten überstreichen kann. Für jeden Farb-Geschmack ist etwas dabei: Warme Pastellfarben in Weiß- oder Gelbtönen sowie frisches Grün oder Mint. Wer es gern dunkler mag und zum Beispiel einen Kontrast zu hellen Wänden setzen möchte, kann dunkelblau wählen oder einen Farbton individuell anmischen lassen.

So geht´s:

Schritt 1: Vor dem Anstrich müssen die Küchenfronten zunächst mit Anlauger und Küchenschwamm gründlich gereinigt werden.

Schritt 2: Anschließend wird der Untergrund mit 240er-Schleifpaper angeschliffen. Staubreste werden mit klarem Wasser abgewischt. Um Verunreinigungen der Lackschicht durch aufwirbelnden Staub zu vermeiden, sollte man vorher den Küchenboden feucht wischen. 

Schritt 3: Eine Grundierung sorgt für eine gute Haftung und macht den Lack strapazierfähig. 

Schritt 4: Anschließend wird der Küchenmöbellack in zwei Anstrichen aufgetragen. Ganz wichtig: Beim Arbeiten die Farbrolle nicht am Rand der Küchenoberflächen ansetzen, sondern immer etwas darunter oder daneben. 


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