Küchenspiegel: Hier darf's brutzeln
Idee 5: Tapete und Acrylglas
Dass sich auch Tapeten für die Gestaltung des Küchenspiegels eignen, ist gar nicht so verwunderlich, wie man im ersten Moment vielleicht glaubt. Optisch bieten Tapeten eine Vielzahl von Möglichkeiten: Aus dem großen Angebot an unterschiedlichen Mustern und Dessins können Sie nach Herzenslust das zu Ihren Küchenmöbeln passende Motiv auswählen. Oder Sie lassen sich im benötigten Format eine Tapete mit persönlichen Fotos drucken (zum Beispiel bei
Tapetenagentur oder
Berlintapete).
Natürlich dürfen die Tapeten nicht ungeschützt bleiben. Schließlich sollen Sie auch noch nach einigen Jahren ansprechend und gepflegt aussehen. Da Wände hinter Spüle und der Herdplatte ständig in Kontakt mit Wasser sowie Fettspritzern und Essensresten kommen, sollten Sie vor der tapezierten Wand eine Acrylglasplatte montieren.
Acrylglas ist im Gegensatz zu einer Glasplatte deutlich preiswerter und auch in Eigenregie auf das richtige Format zu bringen.
Für die Montage eignen schmale
Aluminiumprofile (L-Form am Boden des Hängeschranks, U-Profil auf der Arbeitsplatte). Auf diese Weise müssen Sie die Platte nicht mit der Wand verschrauben. Allerdings sind Bohrungen in Arbeitsplatte und Küchenschränke nötig. Wenn Sie das vermeiden wollen, können Sie alternativ die Platte natürlich auch an der Wand befestigen. Dazu müssen Sie das Acrylglas vorbohren und die Löcher senken, damit die Schrauben später bündig mit der Platte abschließen.
Idee 6: Wandtattoos
Walltattoos, z. B. von
Komar oder
annawand sind eine einfache Möglichkeit schnell und ohne viel Aufwand einen neuen Look in Ihre Küche zu zaubern. Sie werden aus hochwertiger Folie ausgeschnitten, sind selbstklebend, aber trotzdem wieder ablösbar. Eine Variation sind Sticker/Tattoos aus selbstklebendem Vinyl, das in hochwertigem Druck bedruckt wird. Die Einsatzmöglichleiten sind bei Beiden fast unbegrenzt, da sie durch ihre Beschaffenheit an Möbeln, Schränken, Fliesen und anderen glatten Flächen kleben. Frisch gestrichene oder tapezierte Wände sollten mindestens 14 Tage durchtrocknen, bevor Sie das Wandtattoo anbringen.
Und so wird´s gemacht:
Die meisten Walltattoos (außer die Vinyl-Sticker) werden mit Übertragungsfolie geliefert. Damit das Tattoo sauber an der richtigen Stelle hängt, messen Sie die gewünschte Position aus und markieren diese leicht mit einem Bleistift. Anschließend wird das Trägerpapier in einem flachen Winkel abgezogen, so dass das Tattoo auf der transparenten Trägerfolie haften bleibt. Nun wird das Tattoo an die Wand gedrückt. Das gelingt am besten mit einem Rakel, indem Sie vorsichtig mit Druck über die Folie reiben. Achten Sie darauf, wirklich alle Elemente des Tattoos anzudrücken. Jetzt entfernen Sie die transparente Folie (Trägerfolie) und drücken das Tattoo nochmal mit einem sauberen Tuch an. FERTIG!
Tipp: Bei größeren Wandtattoos arbeiten Sie zu Zweit und in kleineren Etappen - dann gehts wesentlich einfacher!








