Farbig statt weiß

Fotos: DIY Academy

Farben umgeben uns überall - natürlich auch zu Hause. Was die Wände betrifft, so herrscht in vielen Wohnungen eher Farblosigkeit. "Raufaser weiß" lautet hier die Devise. Wenn auch Ihre Wände nur in Weiß erstrahlen, was zwar hell, aber auch ein wenig langweilig ist, sollten Sie bei der nächsten Renovierung Farbe ins Spiel bringen.

 

 

 

 

 

Mit den neuen Jubiläums-Trendfarben von Schöner Wohnen Farbe haben Sie förmlich die Qual der Wahl: Lagune, Lounge, Orchidee und Provence sind die wohlklingenden Namen der Akzentfarben, die sich mit den dezenten Tönen Pearl und Stone kombinieren lassen.

 

Falls Sie Bedenken gegenüber zu viel intensiver Farbe haben, befolgen Sie einfach folgende Tipps: Setzen Sie mit kräftigen Tönen lediglich Akzente an den Wänden. Das kann zum Beispiel ein breiter Querstreifen sein, oder Sie streichen nur eine Wand oder einen Vorsprung in Ihrer Lieblingsfarbe. Die übrigen Wände erhalten zur Beruhigung einen hellen Sand- oder Creme-Ton. Probieren Sie es aus, und experimentieren Sie mit Farben. Also, legen Sie los! Wir haben in einem Wohnzimmer die Wandflächen in dem warm wirkenden Farbton Sand von Schöner Wohnen Farbe gestrichen. Für die Farbak-zente wählten wir die Jubiläums-Trendfarbe Lagune, mit der wir an mehreren Wänden waagerechte und senkrechte Streifen gestalteten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Wohnzimmer versprüht eine warme und gemütliche Atmosphäre. Der blaue Streifen ist ein Hingucker und macht sogar Bilder überflüssig. 

Und so wird es farbig:

1 Ausräumen, Abkleben und Werkzeug bereit legen

Bevor Sie mit dem Streichen beginnen, sind einige Vorarbeiten nötig. Als erstes räumen Sie den Raum aus, beziehungsweise decken größere Möbelstücke mit Malerfolie ab. Auch den Boden decken Sie mit Folie ab. Steckdosen, Lichtschalter und Fußleisten sind abzu-nehmen oder abzukleben. Mit Malerkreppband kleben Sie Stellen ab, die nicht gestrichen werden sollen, wie zum Beispiel Fenster- und Türrahmen. Falls an den Fußleisten Fugen zur Wand  vorhanden sind, schließen Sie diese mit Acryl. Prüfen Sie noch einmal, ob alle Materialien und Werkzeuge, z. B. Leiter, Farbrolle, Pinsel und Farbwanne, griffbereit sind. Dann kann es losgehen!

2 Ausmessen, Anzeichnen, Abkleben und mit Acryl füllen

Um niedrige Räume optisch zu verlängern, lassen Sie zur Decke hin einen weißen Strei-fen. Den Abstand messen Sie vorher aus und markieren ihn mit Hilfe der Wasserwaage an allen Wänden. Kleben Sie Malerkrepp entlang der angezeichneten Linie. Ein Trick: Geben Sie etwas Acryl auf die untere Naht und verstreichen es. So kann beim Streichen keine Farbe unter das Kreppband laufen. 

Miss Do-it-yourself Maribel rät:

Farbe ist nicht gleich Farbe

Damit Sie gute Ergebnisse erzielen ist die Wahl der Dispersions-farbe wichtig. Empfehlenswert sind Qualitätsfarben, die einen hohen Anteil an Pigmenten sowie Weiß- und Bindemitteln besitzen. Bei preiswerten Produkten wird häufig an diesen Bestandteilen gespart. So kann es passieren, dass der erste Anstrich nicht deckend genug ist und einen zweiten Auftrag erforderlich macht. Letzten Endes benötigen Sie doppelt so viel Farbe und dazu einfach mehr Zeit für das Streichen.