Foto: Alpina

Richtig streichen

Wände streichen ist gar nicht so schwer! Mit ein wenig Vorbereitungszeit, Qualitätsfarbe im gewünschten Farbton und dem richtigen Werkzeug erreichen Sie eine völlig neue Raumwirkung.

 

Foto: J. Goertz/DHA

 

Schritt 1: Untergrund vorbereiten

Auch beim Streichen gilt: Der Untergrund muss trocken, sauber und fest sein. Kleinere Putzschäden lassen sich mit Spachtelmasse ausgleichen. Danach können die Wände mit lösungsmittelfreiem Tiefengrund vorbereitet werden.

Foto: J. Goertz/DHA

 

Schritt 2: Vorarbeiten

Kleben Sie Decke, Fußleisten, Tür- und Fensterrahmen mit Kreppband (ab 30 mm) ab, entfernen Sie Lichtschalter und Steckdosen und legen Sie auf dem Boden Abdeckfolie aus.

Foto: J. Goertz/DHA

 

Schritt 3: Tipps aus der Praxis

Fangen Sie beim Streichen immer mit einem Flachpinsel in den Ecken und an den Kanten zu Decke und Fußboden an. Die Farbe muss genau in den Ecken verteilt sein und sollte jeweils 3 cm in jede der Wandflächen reichen. Mit der Farbrolle streichen Sie dann vom Fenster zur Zimmermitte hin. Dabei wird die Farbe zunächst in diagonalen, sich überkreuzenden Bahnen aufgetragen. Streichen Sie danach noch einmal senkrecht von oben nach unten.

 

Foto: J. Goertz/DHA

 
Schritt 4: Streichen ohne Ränder

Achten Sie darauf, dass die Anschlussbahnen immer nass-in-nass aufgetragen werden, damit später keine Ränder zu sehen sind. Nach dem Trocknen kann eventuell ein zweiter Anstrich nötig sein. Sollen Raufasertapeten gestrichen werden, gehen Sie genauso vor wie beim Streichen von Putzuntergründen und Gipskartonplatten.


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