
Heizkörper lackieren
Ein Raum erscheint viel gepflegter, wenn auch die Heizkörper weiß und sauber sind. Mit den Jahren verlieren jedoch selbst robuste Exemplare schon mal an Glanz. Besonders schlimm sind Roststellen, denn hier können mit der Zeit richtige Löcher entstehen. Daher heißt es, Heizung aufpolieren und für die nächste Saison rüsten.

Schritt 1: Vorarbeiten
Zum Lackieren muss die Heizung kalt sein. Zuerst lose Lackschichten oder Rost entfernen und die gesamte Oberfläche anrauen - auch und besonders in den Zwischenräumen von Rippenheizkörpern. Bei Roststellen oder tiefen Kratzern muss der alte Lack großflächig entfernt werden. Neben einer klassischen Drahtbürste eignet sich hierfür ebenfalls ein Schleifvlies. Anschließend den Heizkörper vom Staub befreien und reinigen. Hilfreich sind Heizkörperbürsten oder entsprechende Aufsätze für den Staubsauger.

Schritt 2: Grundieren
Blanke Stellen müssen mit Rostschutz vorlackiert werden. Spezielle Heizkörperpinsel oder -rollen mit langem Stil erleichtern dabei das Arbeiten. Wer sich für wasserverdünnbare Lacke entschieden hat, verwendet am besten wasserverdünnbaren Unigrund für Zink, Alu und Hart-PVC.

Schritt 3: Lackieren
Nun folgt der Anstrich mit einem speziellen Heizkörperlack. Damit keine Stellen vergessen werden, beim Auftragen immer mit System vorgehen: Am besten beginnt man an der Rückseite des Heizkörpers, damit man nachher nicht im frisch gestrichenen Bereich arbeiten muss. Bevor die Heizung wieder angestellt werden kann, sollte der Lack völlig getrocknet sein. In der Folgezeit (ein bis zwei Tage) den Raum gut lüften.
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