Schön, neu und dicht - Terrassenfliesen verlegen
Schritt 7 - 9:
Durch das Abziehen des Klebebandes entsteht eine saubere Linie. Entlang dieser Linie wird die erste Fliesenreihe verlegt. Dank der fließfähigen Konsistenz des Fliesenklebers sinken die Platten sanft in das Kleberbett ein, so dass die Fliesenrückseite komplett benetzt wird und ein zusätzliches Anklopfen nicht nötig ist. Dies ermöglicht eine hohlraumfreie Verlegung, die den Boden frost- und trittsicher macht.
Tipp: Da der Kleber erst nach 20 Minuten trocknet, haben Sie genügend Zeit für eventuelle Korrekturen.
Schritt 10 - 11:
Nach zirka zwölf Stunden sind die verlegten Fliesen für das Verfugen bereit. Dafür wählen Sie - passend zum verwendeten hochflexiblen Fliesenkleber - auch einen geeigneten Fugenmörtel, z. B.
Hochflexibler Fugenmörtel von Ceresit. Dieser gleicht Bewegungen auf Balkon und Terrasse aus und bietet eine glatte, schmutzunempfindliche Oberfläche.
Der Fugenmörtel wird laut Herstellerangaben klumpfrei mit einem Rührquirl angerührt. Anschließend wird die fertige Mörtelmasse auf der Fläche ausgegossen und mit einem Gummiwischer in die Fliesenfugen eingebracht. Arbeiten Sie dabei immer diagonal zum Fugenverlauf.
Schritt 12 - 13:
Wenn alle Fugen gleichmäßig gefüllt sind, werden die Reste mit dem Gummiwischer abgezogen. Nach ungefähr einer Viertelstunde prüfen Sie, ob der Mörtel bereits getrocknet ist. Besonders einfach funktioniert das mit Hilfe der so genannten "Wischprobe": Einmal mit der Handfläche über den Boden wischen. Ist die Hand staubig und der Mörtel trocken, kann die Fläche mit einem Schwammbrett abgewaschen werden. Wie beim Verfugen arbeiten Sie auch hier diagonal zum Fugenverlauf. Dadurch werden Unebenheiten egalisiert und ein einheitliches, glattes Fugenbild erreicht. Ein letzter verbleibender Mörtelschleier lässt sich zum Abschluss ganz einfach mit einem Baumwolltuch wegpolieren. Zu guter Letzt die Fuge zwischen Bodenfliese und Wandabschluss mit Dichtmasse versiegeln.














