Dachentwässerung am Gartenhaus
Die Dachentwässerung schützt Gartenhäuser vor Schäden an der Fassade oder am Fundament. Außerdem liefert sie Gießwasser zum Nulltarif und schont damit Ressourcen und Geldbeutel.
Spezielle Kunststoffrinnen für Garten- und Wochenend-häuser, Carports oder Garagen lassen sich durch Inein-anderstecken der Einzelteile ohne Löten montieren. Passende Rinnenhalter oder verstellbare Rinneneisen können am Dachsparren oder an der Dachfläche befestigt werden.
Die Größe des Daches bestimmt Länge, Form bzw. Fas-sungsvermögen sowie den Durchmesser des Rinnen-systems. Für Garten- und Wochenendhäuser bis 25 qm Grundfläche eignet sich beispielsweise eine halbrunde oder eine Duplex-Dachrinne mit einem Fallrohr der Richt-größe (DN) 53 mm. Wichtig bei der Montage: Pro laufendem Meter Rinne muss ein Gefälle von zwei bis drei Millimetern eingeplant werden.
Wasser sammeln
Wer kein Fallrohr einbauen kann oder möchte, montiert einfach einen Speier, der das Wasser vom Dach ableitet.
Vor der Montage eines Fallrohres werden bei schmalen Dachüberständen zwei Rohrbögen durch einen Bogen-verbinder oder mit einem Fallrohrabschnitt in entsprechender Länge verbunden.
Das Fallrohr wird mit Ringschrauben und Rohrschellen an der Wand befestigt. Fallrohre müssen zudem mit einer separaten Muffe verbunden werden.
Um Regenwasser aufzufangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
1) Eine am Fallrohr eingebaute Wasserablaufklappe leitet das Wasser direkt einen Sammelbehälter.
2) Ein im Fallrohr eingesetzter Regensammler wird über ein Schlauchstück direkt mit der Tonne verbunden.
Sobald der Wasserspiegel die maximale Füllhöhe (Über-laufhöhe der Tonne) erreicht hat, läuft das Regenwasser durch das Fallrohr in die Kanalisation.
Der Einbau eines Regensammlers in Fallrohre aus Metall oder Kunststoff ist auch nachträglich möglich. Empfehlenswert ist auch ein selbst reinigendes Filtersystem im Regensammler. Grobe Verunreinigungen werden bereits im Rohr aufgefangen und in das untere Fallrohr gespült.
Wussten Sie schon?
...dass Regenwasser kalkarm und daher sehr gut für die Pflanzen ist?











