Foto: AL-KO

Bio-Tomaten vom Balkon

Selbst gezogenes Gemüse schmeckt einfach besser. Das weiß jeder Hobbygärtner, der seine Pflanzen selbst gesät, gepflegt und schließlich geerntet hat. Nicht jeder Frischkost-Fan verfügt jedoch über einen Garten. Die Lösung heißt: gesundes Gemüse aus dem Kübel.

Doch wer im Sommer ernten will, muss im Frühjahr säen. Bereits ab März kann mit der Anzucht der Jungpflanzen begonnen werden. Die Tomate beispielsweise gehört zu den Sonnenliebhabern und sollte an einem warmen, hellen Ort auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogen werden.

 
Als geeignetes Substrat bietet sich eine spezielle Anzuchterde an: locker, humusreich und kalkhaltig. Die Samen können einzeln oder in größerer Anzahl in kleine Kunststoff- bzw. Tontöpfe gesetzt werden. Dann müssen die kleinen Sämlinge später vereinzelt und umgepflanzt werden. Bei der Verwendung von so genannten Multitopfplatten entfällt dieser Arbeitsschritt. Die Setzlinge entwickeln feste, voneinander getrennte Ballen, die sich leicht aus den Gefäßen lösen lassen. Als optimale Keimtemperatur empfehlen Gartenexperten 22 Grad Celsius. Sobald sich die Sämlinge zu Jungpflanzen entwickelt haben, können sie zur Akklimatisierung an einen etwas kühleren, aber immer noch hellen Platz umgestellt werden. Ab Mitte Mai dürfen die jungen Tomatenpflanzen dann ins Freie. Für eine Balkonbepflanzung eignen sich Kübel ab 40 Zentimetern Durchmesser für höchstens drei Pflanzen. Je nach Sorte benötigen die Tomaten zusätzlich eine Rankhilfe.

 

Mischkultur auch im Kübel

Ideale Gesellschaft findet die rote Saftfrucht zum Beispiel im Basilikum. Beide Pflanzen bilden sowohl geschmacklich als auch bei der biologischen Schädlingsbekämpfung ein gutes Team. Tomaten benötigen gleichmäßige Feuchtigkeit, vertragen aber keine Nässe. Um Kraut- oder Braunfäule zu vermeiden, daher nicht zu viel und niemals direkt auf die Blätter gießen.

 

Tipp: Tomaten enthalten wichtige B-Vitamine wie Biotin und Folsäure sowie die Vitamine A, C und E. Zudem sind sie reich an Kalium, Zink und Ballaststoffen.


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