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Gartengrill selber mauern

Jetzt geht es wieder um die Wurst: Die Grillsaison ist eröffnet und lockt mit ihrem typischen Duft hinaus ins Freie. Ideal fürs Sommerfest mit Familie, Nachbarn und Freunden ist ein selbst gemauerter Gartengrill.

 

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Bevor es ans Mauern geht, ist eine gründliche Planung wichtig. Hierfür müssen Fragen beantwortet werden wie zum Beispiel: Wie soll der Grill aussehen und wieviel Material benötige ich dafür? Idealerweise fertigt man dazu zunächst eine Skizze an, auf der auch die Maße notiert sind. Diese dienen der späteren Materialberechnung.

 

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Später können die Steine zunächst lose verlegt werden, um einen ersten Eindruck vom Aussehen des Grills zu erhalten bzw. um eventuelle Änderungen vornehmen zu können.

 

Stein für Stein zum Gartengrill

 

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1. Schritt:
Ein ebener, fester Untergrund dient als Basis für den Gartengrill. Als Fundament kann beispielsweise eine stabile Bodenplatte genutzt werden, die dem Grill später einen sicheren Stand geben wird. In diesem Fall wurde eine vorhandene Platte verwendet, durch die bereits die Außenmaße für den Grill vorgegeben waren.

 

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2. Schritt:
Nun kann auch schon mit der ersten Reihe begonnen werden. Dazu wird feuerfester Schamottemörtel auf die Bodenplatte aufgetragen. Dann werden die Klinker fest in den Mörtel gedrückt. Mit Hilfe der Wasserwaage und eines Winkels muss bereits zu Beginn auf genaues Arbeiten geachtet werden, damit später alles passt und der Grill in sich stabil ist.


Schamottemörtel
Der feuerfeste Schamottemörtel ist extrem hitzebeständig und hält Temperaturen von bis zu 700 Grad Celsius stand. Deshalb wird er für Steinbacköfen oder Grillkamine verwendet.

 

3. Schritt:
Zusätzliche Stabilität erhält der Grill, wenn die Steine im Läuferband verlegt werden. Hierfür müssen die Steine mit einem Maurerhammer zum Teil auf die richtige Länge gebracht werden. Bevor der Stein gesetzt werden kann, wird auf die Lagerfuge der gemauerten Reihe und auf die Stoßfuge des nächsten Steins Mörtel aufgetragen. Überschüssiger Mörtel wird an den Seiten mit der Kelle bündig abgestrichen.


Läuferverband
Alle Mauerschichten bestehen nur aus Läuferziegeln. Hierbei wird zwischen Halb- und Viertelverband unterschieden, wobei im ersten Fall die Schichten um eine halbe, und im zweiten Fall um eine viertel Steinlänge gegeneinander versetzt sind. Dadurch liegt jede zweite bzw. jede vierte Schicht wieder übereinander. Der Läuferverband wird für einfache, nicht tragende Wände verwendet.

 

 

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4. Schritt:
Wichtig ist, die Fugen zwischendurch immer wieder zu glätten, bevor der Mörtel zu fest wird. Hierfür wird eine Fugenkelle bzw. ein Fugeisen verwendet. Als preiswerte Alternative bietet sich ein Stück Gartenschlauch an, mit dem man eine besonders schöne Fugenkehle erzeugen kann.

 

 

 
Nach dem Mauern der ersten Reihen kann probeweise der Grillrost aufgelegt werden.

 

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5. Schritt:
Als nächstes werden die Stützschablonen für den Segmentbogen angefertigt: Dazu die Maße auf eine Gipskartonplatte übertragen, den Bogen zeichnen und beide Vorlagen mit einem Cuttermesser ausschneiden.

 

 

Nun können die Vorlagen in den Grill eingesetzt werden.


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