Beste Schweizer Heimwerkerin 2008
Die deutsche Miss Do-it-yourself hat jetzt eine Kollegin in der Schweiz. Sechs Heimwerkerinnen traten am 27. September 2008 auf der Messe ZÜSPA in Zürich zum Finale an. Die dreifache Mutter Nadja Monney überzeugte durch ein sicheres Händchen beim Laminat verlegen, Streichen und Dekorieren. Pro Sieben-Moderatorin Sonya Kraus überreichte ihr den diamantenen Akku-Schrauber.
Laminat verlegen, Wände farblich gestalten oder eine Vorhangstange montieren: die Finalistinnen beim dritten Miss DIY Contest in der Schweiz hatten einiges zu tun. Sechs Frauen, sechs Kojen: Jede Kandidatin betrat eine Ecke auf der Showbühne, die es nach vorgegebener Zeit und Aufgabe zu gestalten galt. Der gemeinsame Event der Baumarktkette JUMBO und der DIY Academy lockte viele Zuschauer und Journalisten vor die Bühne.
No Risk, No Fun
Doris De Luca (38), Hausfrau aus Brig, Vanja Marsenic (23), Fitness-Instruktorin aus Zwingen, Nadja Monney (37), Sekretärin aus St. Silvester, Tanja Boss (24), Verkaufsleiterin aus Castel S. Pietro, Laura Planzer (28), Spielgruppenleiterin aus St. Gallen und Daniela Niemann (33), Kosmetikerin aus Balsthal, haben den Vorausscheid unter zahlreichen Bewerberinnen mit dem Einzug ins Finale gewonnen.
Je unterschiedlicher die Frauen auf den ersten Blick sind, eines haben sie alle gemeinsam: Spaß und Freude am Heimwerken. In meiner Freizeit baue ich Möbel gerne selbst zusammen. Mein letztes Projekt war ein Schreibtisch, erzählt Laura. Mitstreiterin Tanja erwähnt: Ich liebe es zu dekorieren und alte Objekte zu verschönern. Und Nadja fügt hinzu: Vor kurzem habe ich eine Wand in der Küche mit Magnetfarbe gestrichen. Auf die Frage, warum sie sich für den Wettbewerb beworben haben, antworten sie einstimmig: No Risk, No Fun. Dabei sein ist alles!
Disziplin Heimwerken
Punkt halb eins gab Sonya Kraus den Startschuss zum Wettbewerb. Kreativität und handwerkliches Können waren jetzt gefragt. Folgende Aufgaben galt es zu lösen:
* Kreative Wandgestaltung mit Farbe
* Bilderrahmen gestalten, zusammenbauen und montieren
* Laminat verlegen
* Vorhangstange montieren und Vorhang aufhängen
* Innendekoration mit verschiedenen Kleinmöbeln und Accessoires
Allgemeines Auftreten und Praxiskenntnisse im Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Arbeitssicherheit wurden bewertet. Beim Laminat verlegen zeigte sich, wer die Paneele zusägen und fachgerecht verlegen kann. Um Vorhangstangen und Bilder aufzuhängen, benötigte man Erfahrungen im Umgang mit Bohrmaschine und Akku-Schrauber. Und bei der farblichen Gestaltung probierten die Frauen Effekt-Lasuren, Schwamm-Techniken und geometrische Muster aus.
Die Jury-Entscheidung
Die sechsköpfige Fach-Jury, in der auch der ehemalige Mister Schweiz, Renzo Blumenthal saß, hatte es nicht leicht. Jede Kandidatin bewies handwerkliches Talent. Am Ende sicherte sich Nadja Monney mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz. Die Mutter von drei Jungs überzeugte die Jury durch ihr sauberes Arbeiten und ihr stimmiges Farbkonzept. ?Nadja hatte zwar Anfangs etwas Startprobleme mit dem Bilderrahmen. Aber überzeugt hat uns doch, dass die von ihr gewählte Farbkombination stimmig und einheitlich war. Auch die anschließende Innendekoration, die perfekt zu der von ihr verwendeten Wandfarbe passte, brachte ihr Konzept zum Sieg, sagt Jury-Mitglied Claude Lewin, Geschäftsführer der Jumbo Markt AG.
Die neue Miss DIY erhielt als Preis einen Ferienkurs der DIY Academy, einen mit Swarowski-Steinen bestückten Akku-Schrauber von Bosch sowie einen Einkaufsgutschein von JUMBO im Wert von 1.500 Schweizer Franken (etwa 952 Euro). Zusätzlich ist ein Einsatz als Werbeträgerin und Medien-Repräsentantin geplant. Ihre fünf Mitstreiterinnen bekamen je einen Einkaufsgutschein von 500 Franken (etwa 317 Euro) und konnten alle Arbeitsmaterialien und Geräte mit nach Hause nehmen.









