Zu große Dübellöcher stopfen
Wenn einem beim Bohren eines harmlosen kleinen Dübellochs mal eben die halbe Wand entgegenkommt, kommt der Frust auf. Mit dem richtigen Vorgehen bleibt man künftig vor Bohrunfällen gefeit.
Schiefe oder zu große Dübellöcher lassen sich entweder mit Bildern überhängen oder gleich vermeiden. Dabei ist zu beachten: Bevor Sie ein Loch in die Wand bohren, sollten Sie prüfen, aus welchem Material diese besteht. Beim Bohren in Gipskarton und Porenbeton reicht ein Akkubohrer aus. Bei klassischem Mauerwerk hingegen ist schon eine leistungsstärkere Schlagbohrmaschine notwendig. Richtig harte Gangarten erfordern Beton oder Stahlbeton, hier kommt nur ein Bohrhammer in Frage. In jedem Fall empfiehlt es sich, ein Qualitätswerkzeug einzusetzen.
Gerät in Brusthöhe halten
Denn ein Gerät mit geringer Leistungsfähigkeit in Kombination mit Billigschrauben kann so manchen Renovierer zur Verzweiflung bringen. Damit keine schiefen Löcher entstehen, muss die Bohrspitze senkrecht zur Materialoberfläche angesetzt werden. Dann den Motor starten und erst wenn der Bohrer festen Halt gefunden hat, Druck auf die Maschine ausüben. Das geht am besten, wenn das Gerät in Brusthöhe gehalten wird. Diese Position unterstützt zudem eine gerade Führung und ermöglicht in Schrittstellung die ideale Nutzung der Körperkraft. Nachdem das Loch fertig gestellt ist, sollte die Bohrmaschine stets noch mit drehendem Motor herausgezogen werden, da sich der Bohrer sonst in der Wand verkanten kann.
Erste Hilfe mit Reparierknete
Wenn doch einmal ein zu großes Loch entsteht, hilft Reparierknete. Ein Stück abschneiden, kneten, in das Bohrloch drücken und den Dübel einsetzen. Das ganze 15 Minuten aushärten lassen. Danach können Haken und Schrauben reingedreht und der Bilderrahmen an gewünschter Stelle aufgehängt werden.
Loch vollständig verspachteln
Soll das Loch ganz geschlossen werden, hilft gebrauchsfertige Spachtelmasse aus der Tube. Die Masse direkt verarbeiten und tief in das Bohrloch einführen. Das geht am besten mit einem kleinen Holzstäbchen oder mit der spitzen Tubendüse des Fertigspachtels. Das Loch vollständig verspachteln und ca. 5 Stunden aushärten lassen. Über die Stelle kann später problemlos wieder gestrichen werden.






