Goldrausch

Fotos: tesa

Zu einem sonnigen Sommer passen ein paar Glanzpunkte zu Hause, die das strahlendes Ambiente verstärken. Vergolden ist eine alte Kunst, die heute erstaunlich einfach und preiswert geworden ist. Wir zeigen Ihnen am Beispiel einer Tischdekoration, wie das Veredeln funktioniert.

 

 

Zum Basteln und Dekorieren eignet sich Schlagmetall, eine hauchdünn gewalzte Folie aus Bronze oder Messing. Im Gegensatz zu dem teurerem Blattgold ist Schlagmetall dicker, reißfester und somit leichter zu verarbeiten. In Baumärkten mit Dekorationsabteilung und Bastelläden erhalten Sie alle Materialien, die Sie zum Vergolden brauchen.

Für eine edle Tischdekoration brauchen Sie also nicht unbedingt Tafelsilber und weißes Leinen. Schlagmetall, durchsichtiger tesafilm®, Pinsel, Schere und Karton genügen, um alte und neue Objekte mit schimmerndem Gold zu veredeln. 

 

Teegläser, Windlichter und Vasen

Rund um das Glas wird von oben nach unten überlappend der tesafilm® gewickelt. Die klebende Seite zeigt nach außen. Je nach Stabilität der späteren Goldhülle ein bis zwei Schichten wickeln. Größere Gläser und Vasen, Schalen oder Schüsseln sollten aus sieben bis acht Schichten bestehen, um die Folie zu festigen.

Danach wird das Schlagmetall rund um das Glas gewickelt und vorsichtig mit einem weichen trockenen Pinsel angedrückt.

Zum Schutz die Goldschicht noch einmal sorgfältig umwickeln - diesmal mit der klebenden Seite nach innen.

Den "Deckel" des Glases mit einer Schere ausschneiden und das Goldobjekt vorsichtig abstreifen.

Ein Tipp von Miss Do-it-yourself Maribel:

Aus Sicherheitsgründen sollten Sie die vergoldeten Objekte ausschließlich in Kombination mit Glas verwenden. Denn das ist wasser­ und feuerfest. Die Vasen also erst mit wasserfesten Behältern bestücken, bevor man sie füllt. Und die Teelichter ebenfalls mit Glaseinsätzen versehen, bevor man Lichter anzündet.

 

 

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