Brandmalerei
Jedes Jahr um die Adventszeit erlebt dieses traditionelle Hobby eine Art Renaissance. Zu den beliebtesten vorweihnachtlichen Bastel- und Geschenkideen zählen zum Beispiel Frühstücksbrettchen mit dem eingebrannten Namenszug oder einem lustigen Kindermotiv.
Nicht nur Teller, Becher oder andere Gegenstände und Möbel aus Holz, sondern auch Kork oder Leder lassen sich mit Brandmalerei ganz individuell dekorieren. Dazu braucht man nur wenige Werkzeuge:
- ein Lötkolben mit verschiedenen Brennaufsätzen bzw. Brennspitzen zum Auswechseln
- eventuell etwas Schleifpapier
- eine Zange oder einen Schraubschlüssel zum Auswechseln der Aufsätze
- eine feuerfeste Arbeitsunterlage
- sowie einen Bleistift.
Tipp: Mehr Bewegungsfreiheit beim Arbeiten ermöglichen kabellose Gaslötkolben. Diese Handgeräte arbeiten mit Butangas und können selbst wieder aufgefüllt werden.
So wird's gemacht:
Bei der Brandmalerei wird die Materialoberfläche leicht angebrannt und verfärbt sich bräunlich, so dass geschriebene oder gemalte Motivkonturen zu sehen sind. Der zu brennende Gegenstand sollte eine glatte, ebene Oberfläche haben. Zeichnen Sie das gewünschte Motiv mit Bleistift auf. Wählen Sie dann einen Brennaufsatz und befestigen Sie ihn am Gerät.
Wichtig: Bei erwärmtem Kolben bitte nur mit Hilfswerkzeug! Fassen Sie grundsätzlich den erhitzten Kolben bzw. die heißen Brennaufsätze niemals mit den Fingern und das Gerät nur am Handgriff an. Als Nächstes ziehen Sie den Brandmalkolben ganz leicht über den Untergrund, so dass eine braune, eingebrannte Kontur sichtbar ist.
Tipp: Üben Sie keinen Druck beim Malen aus, sondern setzen Sie die Brennspitze gerade am Anfang immer nur leicht an, da schon bei einer kurzen Berührung einer gebrannter Punkt auf dem Untergrund zurückbleibt.





