Angenehme und gesunde Sauna-Hitze

Foto: B+S Finnland

Eine Sauna im eigenen Haus zu haben, ist ein kleines Stück Luxus. Wenn es draußen stürmt und schneit, kann man sich ein paar gemütliche Stunden in der Wärmekabine machen und den manchmal stressigen Alltag hinter sich lassen.

 

Schwitzen tut gut und ist gesund: Bei Saunagängen zwischen 85 und 95 ºC wird nicht nur der Körper durch den austretenden Schweiß gereinigt. Bei regelmäßiger Anwendung werden auch das Immunsystem sowie Herz und Kreislauf gestärkt. Und natürlich entspannen sich die Muskeln durch die intensive Wärme. 

 

Während eines Saunaganges steigt die Körpertemperatur - ähnlich wie bei einem Fieber - um ein bis zwei Grad an. Die Haut erwärmt sich sogar um drei bis zehn Grad. Dadurch weiten sich die Blutgefäße, so dass das Blut doppelt so schnell durch den Körper fließen kann. Pro Minute Schwitzen werden zirka 20 bis 30 Gramm Schweiß ausgeschieden. Nach zwei Saunagängen hat der Körper fast einen Liter Flüssigkeit verloren.

  

12 Regeln für richtiges Saunieren

  1. Gönnen Sie sich nach einem anstrengenden Tag 15 bis 30 Minuten Ruhe, bevor Sie mit dem Saunabaden beginnen.
  2. Die letzte Mahlzeit sollte 1 bis 2 Stunden her sein. Sollte sie länger zurückliegen, nehmen Sie etwas Brot oder Süßes zu sich.
  3. Damit Sie besser ins Schwitzen kommen und das Saunieren hygienischer ist, reinigen und trocknen Sie Ihren Körper gründlich vor Betreten der Sauna.
  4. Legen oder setzen Sie sich für die nächsten 8 bis 12 Minuten entspannt auf die zweite oder dritte Bank. Die Füße sollten sich in Sitzhöhe befinden.
  5. Bevor Sie die Sauna verlassen, setzen Sie sich zirka 2 Minuten aufrecht, um Kreislaufprobleme zu vermeiden.
  6. Bewegen Sie sich - wenn möglich - nach dem Saunieren an der frischen Luft, um Ihren Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
  7. Duschen Sie sich anschließend mit kaltem Wasser ab - immer von den Extremitäten zur Herzgegend.
  8. Setzen Sie sich danach 4 bis 5 Minuten hin und nehmen Sie dabei ein warmes Fußbad.
  9. Gießen Sie Ihren Körper nochmals mit kaltem Wasser ab und nehmen Sie danach ein weiteres warmes Fußbad.
  10. Wiederholen Sie den Saunagang 1 bis 2 Mal und achten Sie dabei auf das richtige Erhitzen und Abkühlen des Körpers.
  11. Sorgen Sie nach Beendigung des Saunabades dafür, dass Ihre Füße warm gehalten werden und gönnen Sie sich noch eine halbe Stunde Ruhe, indem Sie zugedeckt auf einer Liege entspannen.
  12. Trinken Sie erst im Anschluss an Ihr Saunabad, dafür aber ausreichend (z.B. Mineralwasser, verdünnte Säfte oder Tees), um die über die Haut ausgeschiedene Flüssigkeit auszugleichen

 

 

Foto: weka Holzbau
Foto: weka Holzbau

Hinweis: Bei Leber-, Nieren-, Herz- oder Kreislaufproblemen, bei Hautleiden oder ansteckenden Krankheiten sollte vor dem ersten Saunabesuch in jedem Falle ein Arzt konsultiert werden.

 

Tipp: Gehen Sie einmal wöchentlich in die Sauna. So können Sie Ihren Kreislauf in Schwung bringen, Ihr Immunsystem stärken und sich weitgehend gegen Schnupfen, Erkältungskrankheiten und Grippeinfektionen absichern.

 


« Zum Rubrikenstart