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Gartenwege planen

Fotos: BGL

Ein geschickt angelegter Weg ist ein wichtiger Be-standteil harmonischer Gartengestaltung und somit mehr als nur der Weg zum Ziel.


Am Anfang allen Handelns steht eine sorgfältige Planung: Wo soll der Weg hinführen? Wie breit muss er sein? Welcher Belag ist der richtige? Welches Werkzeug brauche ich? Nachdem diese Fragen beantwortet sind, geht es an die Streckenführung. Oft bieten sich bereits ausgetretene Pfade an, beispielsweise zum Kompost-haufen oder zur Sitzecke, um dem Weg eine Richtung zu geben.

Geradewegs oder auf Umwegen

Foto: BGL

Wege erfüllen im Garten zweierlei Funktionen: Einerseits verbinden sie unterschiedliche Bereiche, andererseits können sie als Trennlinien angelegt werden. Schnurgerade Wege bergen jedoch die Gefahr, dass der Garten zu sehr aufgeteilt aussieht. Leichte Kurven hingegen wirken natürlich und lockern auf. Doch Vorsicht: Gelingt der neue Weg allzu krumm, neigt man schnell dazu, Abkürzungen zu nehmen. Und schon entsteht ein neuer Trampelpfad. Ob Kies, Splitt, Naturstein oder Rindenmulch - die Möglichkeiten, einen Gartenweg zu gestalten, sind vielfältig. Jedes Material hat seine Vorteile. Kies beispielsweise ist wetterfest, Splitt preiswert, Natursteinplatten wirken sehr natürlich und auf Rindenmulch läuft es sich wie im Wald.

Blühende Wegbegleiter

Ein Weg aus weißen Kieselsteinen, gesäumt von blau-violettem Lavendel, der zu einem leuchtend grünen Rasen führt, ergibt ein harmonisches Gesamtbild. Die Wegeführung kann durch einen geschickten Einsatz verschiedener Wuchsformen noch unterstrichen werden. Besonders gute Wegbegleiter sind teppich- oder mattenbildende Stauden wie zum Beispiel Gänsekresse oder Rotes Katzenpfötchen. Eine zu enge Pflanzung am Wegesrand sollte allerdings vermieden werden: Nach einiger Wachstumszeit bleiben unter Umständen nur noch kleine Trampelpfade frei.

 


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