Häckseln
Zu keiner anderen Jahreszeit fällt im Garten so viel Schnittgut an wie im Herbst: Äste und Zweige von Bäumen und Hecken, Pflanzenreste von abgeräumten Beeten und nicht zuletzt das Herbstlaub können zum Problem werden.
Eine große Hilfe stellen Gartenhäcksler als Vorstufe zur Kompostierung dar. Jeder umweltbewusste Gartenbesitzer wird die klein gehäckselten organischen Abfälle nicht in die Mülltonne werfen, sondern sie als Ausgangsmaterial für die anschließende Kompostierung verwenden.
Häcksler, die mit Messerschneidewerken arbeiten, erreich-en eine hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit, sind aber leider auch mit einer recht großen Geräuschbelastung verbunden. Der Vorteil bei der Verwendung dieser Art von Häckslern liegt außerdem in dem sehr feinen Häckselgut.
Dieses eignet sich gut für eine großflächige Bodenab-deckung, das so genannte Mulchen. Häckslermodelle mit einem Walzenschneid-Quetschsystem sind in der Häckselgeschwindigkeit zwar langsamer, erzeugen aber auch weniger Lärm. Die eher grob zerkleinerten, gequetschten und zerfaserten Über-bleibsel aus diesen Häckslern eignen sich besser für den Komposthaufen. Das so (gequetschte) Häckselgut kann sehr gut kompostiert werden, da es durch die brüchigen, sauerstoffdurchlässigen Risse ideale Angriffsflächen für die Mikroorganismen bietet.





